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Ein Neuanfang mitten im Krieg
Der Kreis – Le Cercle – The Circle
1943
Die Zeitschrift erschien nun mit neuem Namen und hatte auf dem gelb-beigen Umschlag ihr bald berühmt gewordenes Signet: Die Lampe mit Flamme, welche weiterschwingend einen Kreis um das antike Öllicht zieht. Ein Hinweis sowohl auf
Heinrich Hösslis «Eros der Griechen» wie auf das Licht der Vernunft: Dass diese sich durchsetze und zur Anerkennung unserer Seinsart führe, dass Licht die Dunkelheit der Vorurteile und starren Dogmen zum Verschwinden bringe – analog zur Devise der Reformation in Genf, POST TENEBRAS LUX.
Das Signet war von einem Abonnenten geschaffen und dem Kreis zur Verfügung gestellt worden, wie
Rolf oft betonte. Ab 1/1944 fand die Flamme ihre endgültige, etwas vereinfachte Form. Ab 1/1945 wechselte die Umschlagfarbe zu hellgrau, mit Ausnahme gewisser Sondernummern. Die Druckfarbe blieb weiterhin schwarz bis zur Februarnummer 1958 als blauer Druck auf Grau das neue Gesicht bestimmte, weil man etwas freundlicher daherkommen wollte.
Zur Titelseite gehörte der Hinweis 11. Jahrgang. Man verstand sich weiter in direkter Nachfolge ab
Freundschafts-Banner von 1932. Die Hefte umfassten 12 bis 16 Seiten. Allgemeine Mitteilungen an die Abonnenten waren in Deutsch und Französisch auf den inneren und hinteren Umschlagseiten zu finden, während Details wie Veranstaltungsprogramme mit Datum und örtlichen Angaben im nur Abonnenten beigelegten «Kleinen Blatt» erschienen, welches auch Freundschafts-Annoncen und Inserate enthielt. Der Inhalt setzte sich aus Kurzgeschichten, Berichten, Kommentaren, Gedichten zusammen, Literatur hatte sowohl im deutschen wie im französischen Teil Vorrang, wobei jeder Teil inhaltlich eigenständig und anders war. Leser beider Sprachen waren privilegiert.
Noch gab es ausser dem Bilderdienst keine regelmässigen Illustrationen. Die Osternummer brachte zwei solche, nicht Fotos, sondern Abbildungen von Kunstwerken, «Ganymed» von Pierre-Paul Prud'hon (Gemälde) und «Der Verwundete» von Jan Strusa, Prag (Skulptur), beide von Rolf kommentiert. Das Dezemberheft enthielt unter dem Titel Rhythmus die Aufnahme eines kauernden nackten Jünglings, der vermutlich aus
Der Eigene stammte.
In jeder Nummer (Umschlag Rückseite) war zweisprachig die Warnung gedruckt: «Die Zeitschrift, sowie die Fotografien des damit verbundenen Bilderdienstes, dürfen an Jugendliche unter achtzehn Jahren weder verkauft noch ausgeliehen werden. Die Redaktion lehnt jede Verantwortung von daraus entstehenden Folgen ab.»
Mitteilungen, Jahresabschluss
Nr. 1/1943 informierte die Abonnenten unter der Überschrift «DER KREIS Zürich»:
«Wir treffen uns immer jeden Mittwoch von 20 Uhr an im Klublokal. Rezitationen, kurze Vorträge, musikalische Darbietungen – jeweils um 21 Uhr – jederzeit willkommen.»
Jeder Abonnent konnte also nach Absprache mit Rolf einen Beitrag selber frei gestalten. Ich kann mich – mehr als zehn Jahre später – an Diavorträge, Vorlesungen mit anschliessenden Diskussionen, dargebotene Lieder und einen Volkstanz-Abend erinnern. Das Klublokal war das heutige
Restaurant «Schlauch», Münstergasse 20 im Zürcher Niederdorf. Doch auch das Gesellige kam nicht zu kurz:
«Jeden Sonntag nach dem 15. eines Monats […] ab 18 Uhr im Klublokal gemütliches Beisammensein. – Türkontrolle. – Ausweiskarten bitte beim Eintritt immer vorweisen!»
Ein Aufruf an die besser Gestellten:
«Wir haben ein paar Kameraden in einfachen Verhältnissen, […] denen das Abonnement nicht mehr möglich ist. […] Wer ein paar Rappen erübrigen kann, zahle sie bitte mit dem beiliegenden Postscheck ein und vermerke es ausdrücklich ‹Beitrag Abonnentenhilfe›. Wir werden die Beträge gewissenhaft verteilen […] so beweisen wir Kameradschaft!»
Zum «Jahresabschluss 1942 der
Zeitschrift ‹M› » wurden die Zahlen offengelegt. Fr. 4244.45 an Einnahmen standen ausgegebene Fr. 3721.– gegenüber, was einen Saldo-Vortrag von 523.45 ergab, geprüft von den Revisoren, den Abonnenten Nr. 105 und 109. Und die französische «Rétrospective» schloss mit den Worten: «1942 nous a apporté plus de cent nouveaux membres, et maintenant en avant! Dignité, confiance et courage.» Man war also trotz der schwierigen Verhältnisse mitten im Krieg auf gutem Weg und hatte auch eine relativ sichere Grundlage gefunden.
Der Eigene und Der Kreis
In 3/1943 wies Rolf auf die Zeitschrift Der Eigene (1896–1932) hin. Er tat dies unter der Rubrik «Das künstlerische Werk» als eine Art Nachruf, sowohl würdigend wie kritisch zugleich und auch durchblicken lassend, dass er den Kreis als legitime, aber sehr viel bescheidenere Nachfolgepublikation in der heutigen, ganz anderen Zeit verstehe, als eine Zeitschrift, welche das Erbe zu bewahren habe, den Geist aber lebendig erhalten und weitertragen wolle:
«Von einem befreundeten Abonnenten haben wir fünfzehn Exemplare dieser Zeitschrift als Beitrag an unsere Klub-Bibliothek in Zürich bekommen. Dieses Geschenk […] besitzt Seltenheitswert. Schon längst sind diese und ähnliche Blätter eingegangen oder am Erscheinen verhindert. Was hier vor uns liegt, gibt ein anschauliches Bild darüber, was man inhaltlich, typographisch und bildtechnisch in einer einschlägigen Zeitschrift leisten kann, wenn man über eine grosse Zahl von ständigen Abonnenten verfügt. […] Die wissenschaftlichen Beiträge sind fast allgemein in einem fesselnden, eindringlichen Stil geschrieben und halten Bleibend-Gültiges, was über die Homoerotik gesagt werden kann, oft in glänzender Formulierung, fest. […] Unter den Kurzgeschichten und Gedichten finden wir manches, das trotz des zeitlichen Abstandes packt, das nicht verloren gehen sollte. So stammen z.B. die ‹Drei Dichter-Episoden›, das Gedicht ‹Eros›, ‹Das andere Gesicht›, die wir in diesem Jahr bereits abdruckten, aus diesen Blättern. In der Osternummer wird eine Kurzgeschichte aus dem ersten Weltkrieg erscheinen, die eine schmerzlich-schöne Parallele zum heutigen Inferno des Völkermordens bildet.»
In Heft 4/1943 wurde diese Erzählung veröffentlicht: ROUPY von Karl Eske, aus Der Eigene 3/1924.
KREIS-Zusammenkünfte
Von 1942–1948: KREIS-Zusammenkünfte in Bienne/Biel, Chur, Basel, Davos, Lausanne, St.Gallen und ein misslungener Versuch in Bern
Die Kameraden in und um Bienne/Biel (BE) trafen sich als erste Gruppe ausserhalb von Zürich regelmässig ab Jahresbeginn 1942 und machten das auch im Menschenrecht publik. Mit der ersten Nummer Der Kreis 1943 setzten sie diese Tradition fort. Unter dem Titel «LE CERCLE Bienne» warben sie für ihre Treffen zunächst in französischer Sprache, später zusätzlich auch auf deutsch. Ihr Text in 1/1943 begann mit den Worten:
«Les réunions ont lieu comme d'habitude, chaque jeudi.»
Sie hielten damit während drei Jahren und sechs Monaten durch bis in den Sommer 1945. Von diesem Zeitpunkt an gab es keinen Hinweis mehr auf der Umschlagseite. Aber: Es waren die Kameraden von Bienne/Biel, die am 5. März 1944 den allerersten «Kreis»-Maskenball organisierten und in ihrer Stadt durchführten, nachdem sie bereits am Herbstfest vom 30. Oktober 1943 in Zürich den ganzen zweiten Teil der Darbietungen, zusammen mit anderen Romands, erfolgreich bestritten hatten.
Nachdem die Tischrunde Chur bereits 1942 im Menschenrecht erwähnt wurde, meldete sich nun im Heft 3/1943 erstmals zweisprachig DER KREIS Chur:
«Wir treffen uns jeden Mittwoch Abend zu einem gemütlichen ‹Hock›. Es würde uns sehr freuen, wenn die Bündner Kameraden wie auch alle anderen Abonnenten, die besuchsweise in unsere Stadt kommen, unsere Tischrunde jeweils aufsuchen würden. Auskunft erteilt gerne gegen Angabe der Abonnenten-Nummer: Postfach 184, Chur.»
Diese Churer Runde existierte bis in den Herbst des folgenden Jahres, ab 10/1944 wurde sie nicht mehr aufgeführt.
Ab 4/1943 gab es auch einen Treff in Basel, vorläufig nur während der Mustermesse an Samstag- und Sonntagabenden. Erst ein Jahr später schafften es die Basler zu einem regelmässigen kleinen Klubleben an Donnerstagabenden und hielten mit Unterbrechungen durch bis Ende 1946.
In 2/1944 versuchten Kameraden in Davos einen «Hock« zu etablieren, doch ab 4/1944 gab es darüber nichts mehr zu berichten.
Ähnlich erging es LE CERCLE Lausanne. Er bestand von Juli bis Dezember 1944 und war vermutlich die Fortsetzung jener am Sommerfest vom 10. Juni in Zürich begeistert gefeierten Tanz- und Gesangsgruppe «Les sourires du Léman«, die sich weiter treffen wollten.
DER KREIS St.Gallen wurde mit einem Treffpunkt ab 6/1945 bis Ende 1948 regelmässig erwähnt. Die St.Galler waren also mit 3 ½ Jahren zusammen mit den Bielern jene Abonnenten, die am längsten eine Tischrunde bildeten.
Mehr zu den ersten Festen und die
Beteiligung der Romands
Bemühungen für einen Treffpunkt DER KREIS Bern wurden von 1 bis 3/1947 auf den Umschlägen des Hefts erwähnt, blieben aber erfolglos.
Meist waren es wohl ein oder zwei Abonnenten, welche aktiv wurden, Zusammenkünfte organisierten und solange durchzogen bis sie erlahmten, weil immer weniger und keine neuen Leute erschienen. Eine lebendige Gruppe konnte so nicht entstehen.
Leserbriefe: Einsamkeit auf dem Land, Einsamkeit als Flüchtling
Für Kameraden, die nicht in Städten wohnten, war die Zeitschrift oft die einzige Verbindung zu anderen Gleichempfindenden. Viele Zuschriften schilderten bis 1967 ihre besondere Lage und ihre Dankbarkeit.
Ein Flüchtling schrieb am 2. Mai 1943:
[1]
«Durch Zufall fällt mir Ihre Zeitschrift in die Hände, nachdem ich schon lange etwas Derartiges suchte. Wir sind zwei Kameraden, die Verbindung mit Ihnen aufnehmen wollen. […] Ich war ein alter Mitarbeiter von Adolf Brand und von Dr. Magnus Hirschfeld und bin ein recht guter Bekannter von
Kurt Hiller. In meinem literarischen Werk behandelte ich dieselben Themen, die Sie in Ihrer Zeitschrift anschlagen. […] Jetzt hat mich das Schicksal, nachdem ich vor 10 Jahren mein Vaterland verlassen musste, nach der Schweiz verschlagen. Hier lebe ich völlig einsam. […] Und gerade in einer schrecklichen Depression kommt mir Ihre Zeitschrift unter die Hände. Ich glaube kaum, dass Sie sich vorstellen können, wie glücklich mich allein schon die Aussicht macht, einmal mit verständnisvollen Menschen sprechen zu können.»
Herbstfest einer lebendigen Kameradschaft
Das
Herbstfest vom 30. Oktober schloss mit einem Defizit von 160 Franken, aber die begeisterten Reaktionen machten diese Summe zu einer sinnvollen Investition. So hiess es im November unter La Fête d'Automne à Zurich:
[2]
«La salle de spectacles était pleine quand la fête débuta et le rideau s'ouvrit devant plus de 200 spectateurs. […] Sous l'image d'un Cirque ambulant dont Rolf faisait un directeur plein d'allant, ce fut une suite de sketches tous plus réussis les uns que les autres. Danse, acrobatie, chansons. Le tout d'une mise au point parfaite et soigné somme seul peuvent le faire des professionnels (il y en avait plusieurs parmi les acteurs) heureux de travailler pour le plaisir de leurs amis. Ce fut le mot d'ordre des amis de Zurich: tout mettre en œuvre pour satisfaire les amis et les bravos interminables leur ont montré que le public était sensible à cette démonstration. La seconde partie permettait aux Romands de faire valoir leurs talents. Sous le prétexte d'un défilé de couture dont les modèles présentés pourraient rivaliser d'élégance et de chic avec ceux des plus grandes maisons de coutures de la place, des chants, en particulier ceux d'une ‹chanteuse› spécialisée dans les vieilles chansons françaises, remportèrent un succès inattendu.»
Und «Norbert» aus dem Aargau schrieb:
[3]
«Vom letzten Fest war ich ausserordentlich begeistert. Was Sie diesmal geschaffen haben. ist rundweg nicht mehr zu überbieten. Diese Feste werden direkt zu den Festen des Jahres für ‹uns›. Vor allem freut mich Ihr kompromissloses Vorgehen, dass nur Abonnenten des Kreis Zutritt finden. Damit werden wir bestimmt ohne grössere Unannehmlichkeiten bleiben, weil da nur die tatsächlich Interessierten vereinigt werden.»
Das Weihnachtsheft und Ausblick ins neue Jahr
12/1943 kündete an, was später zu den inhaltlich wie grafisch besonders schön gestalteten und reich illustrierten Dezembernummern führen sollte. Es war das zweite illustrierte Heft dieses Jahrgangs und das erste mit zwei Bildern auf Kunstdruckpapier.
Auch zur Weihnachtsfeier am 19. Dezember wurde geladen:
[4]
«Wir erwarten eine grosse Anzahl unserer Kameraden! Es sind bereits Geschenke und Beträge für den Gabentisch eingegangen. Sie werden unparteiisch unter alle Anwesenden verlost. Den Spendern herzlichen Dank! […] Natürlich nehmen wir auch am Festtage selbst noch Gaben entgegen; wenn sie geschenkfertig verpackt sind, sodass sie nur noch nummeriert werden müssen, […].»
Zugleich gab es einen Ausblick auf das Programm:
«Im neuen Jahre wird unsere Zeitschrift […] besonders interessant werden. Wir drucken die Stenogramme der Bundesversammlungs-Debatten ab, die seinerzeit zur Formulierung des neuen Gesetzes geführt haben. Das Für und Wider dieser grossen Auseinandersetzungen […] werden diesen Jahrgang zu einem wichtigen Nachschlagewerk machen. […] Obwohl von den über 300 Abonnenten noch 13 mit ihren Zahlungen im Rückstand sind, sehen wir schon heute, dass wir mit einem kleinen Überschuss abschliessen. Wir danken allen Kameraden, die uns bis heute die Treue gehalten haben, herzlich und wünschen ihnen im neuen Jahre Gesundheit. Arbeit und Brot, und den Gefährten auf dem gleichen Lebensweg!»
Hoffnungsschimmer aus dem prüden England
Selbst in der Insel-Situation unseres Landes versuchte die Redaktion immer wieder auf Entwicklungen und Publikationen ausserhalb hinzuweisen. Das von totalitären Kräften besetzte und mit Krieg überzogene Kontinentaleuropa war stumm gemacht. Alle Hoffnung für Sieg und Frieden lag auf Grossbritannien und seinen Verbündeten. So konnte nun, Ende 1943, als sich die Fronten von Afrika nach Mittelitalien verlegt hatten und in Russland Richtung Deutschland bewegten, eine Zukunftshoffnung auch für unsere Sache wie eine kleine Weihnachtskerze entzündet werden. Der renommierte aber stets unerkannte Abonnent «yx» brachte in der Dezembernummer einen bemerkenswerten Artikel unter dem Titel «Das Urteil des Auslandes»:
[5]
«Die englische Presse vermeidet im allgemeinen Erörterungen über Sexualprobleme. Umso beachtenswerter ist es, dass […] der linksradikale […] ‹New Statesman› in der Korrespondenzspalte eine lebhafte Diskussion über die Lage der Homosexuellen in England durchführen liess. […] Mehrere Ärzte schrieben […], dass bei jedem Homosexuellen eine ‹Heilung› versucht werden müsse. Einige dieser Ärzte äusserten sich auch zur strafrechtlichen Seite des Problems, wobei festzustellen ist, dass kein einziger für die Beibehaltung der geltenden Strafbestimmungen eintritt. […] Eine einzige veröffentlichte Zuschrift […] lässt auf wirkliche Kenntnis der Sachlage schliessen. Sie weist darauf hin, dass […] die meisten Homosexuellen in ihrem äusseren Habitus und in ihrem Auftreten von normalen Leuten nicht zu unterscheiden seien: ‹Der Homosexuelle empfindet die Einstellung des Gesetzes und der Öffentlichkeit sehr bitter. Er weiss, dass er nichts für seine Naturanlage kann, so wenig, wie wenn er blind oder taub geboren wäre, er weiss aber auch, dass er viel mehr Schicksalsgenossen hat als der Blinde oder Taube. Er möchte nur, dass man ihn ebenso duldsam und entgegenkommend behandelt wie jene. Stattdessen wird er verfolgt und verlacht und das bringt bei ihm nur zu oft die Merkmale hervor, die eine verhasste und verachtete Minderheit kennzeichnen. Das ist umso bedauerlicher, als der Homosexuelle sehr oft eine ungewöhnlich anständige und intelligente Person ist, die sich am allerwenigsten ein wirkliches Verbrechen zu schulden kommen liesse.›
Dass etwas derartiges in England gedruckt werden kann, ist ein in hohem Grade bemerkenswerter Fortschritt.»
Ernst Ostertag, November 2004
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