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Hobby

... wie es zum berühmten Puppen-Cabaret Schneckenburger kam

Fred Schneckenburger war ein Gefährte "Carlo Meiers", Karl Meier / Rolf zur Frühzeit des Öffnet internen Link im aktuellen FensterCabaret Cornichon und blieb über alle 17 Cornichon-Jahre regelmässiger Gast dort und steter Bewunderer (bis 1951). Von den Cornichon-Texten wurde er geprägt, wie er einmal sagte, aber ebenso habe ihn schon als ganz junger Mann das Phänomen Dada fasziniert. Aus beidem und seiner Nähe zum Surrealismus und zu Picasso und Paul Klee entstanden in den 40er Jahren die bald berühmt gewordenen abstrakten, surrealistischen Stab- oder Stockfiguren, mit denen er von 1947 bis 1964 sein Puppen-Cabaret aufführte.

Mit den Händen gab er jeder Figur Bewegung und Leben wie im Kasperli-Theater und liess die Puppen nach Tonband ihre Texte sprechen.

Die Stimmen dazu lieferten ihm etliche Schauspielerfreunde wie Karl ("Carlo") Meier, Ettore Cella, Voli Geiler, Margrit Rainer, Ruedi Walter und andere. Und die Begleitmusik komponierte und spielte unter anderen Nico Kaufmann - auch sie wurde ab Tonband gespielt.

Er hatte Erfolg und zog mit seinem einmaligen Kleintheater durch die Schweiz und halb Europa.

Heute gehören die Figuren zum Bestand des Museums Bellerive, Zürich.

Öffnet internen Link im aktuellen FensterErnst Ostertag, Juni 2006