fels, Freundinnen, Freunde und Eltern von Lesben und Schwulen
Der Weg zur Gleichstellung
1997
"fels weiss:
Unsere Kinder lieben anders.
Wir lieben sie genauso."
Das Problem, um das es für alle Eltern geht
In Heft Schule und Elternhaus schrieb Robert G. Berger unter dem Titel "Michael ist anders"
[1]:
"Mittagsrast am Waldrand. Thomas staut den Bach und hat bereits nasse Füsse. Michael baut aus Ästen, Moos und Rinde ein Häuschen und kommentiert laufend sein Tun. Mutter ist stolz auf ihren 'gschaffigen' Thomas und sieht ihn bereits als Gärtner. Vater lauscht schmunzelnd dem Geplapper von Michael und prophezeit ihm eine Karriere als Reporter.
Zehn Jahre später: Thomas hat regen Kontakt zu einer Clique, bringt ab und zu eine Freundin nach Hause. Michael dagegen zieht sich häufig in sein Zimmer zurück, (…). Gesprächen weicht er aus. Die Eltern sorgen sich: Hat er Probleme in der Schule? Ersten Liebeskummer? Sind gar Drogen im Spiel? (…) Immer wieder diskutieren sie vor dem Einschlafen, wie Michael zu helfen wäre.
Und Michael? Er ist verunsichert, weil ihn die Gespräche der Kollegen über Mädchen und Petting nicht interessieren. Ihn irritiert, dass er in seinen Tagträumen lieber seinen Kollegen streicheln würde. In der Werbung klebt sein Blick an der Herrenunterwäsche. Er kommt mit seinen Gefühlen nicht klar, kann sie nicht benennen, kann sie nicht einordnen. (…) Mit den Eltern mag er nicht darüber reden. Er will nicht wahrhaben, was ihm seine Gefühle mitteilen, dass sein Puls bei Männern schneller geht. (…)
So oder ähnlich erleben viele homosexuelle Jugendliche ihre Kindheits- und Jugendjahre. (…) Typisch dabei sind folgende Punkte:
- Nach Udo Rauchfleisch, Professor für Klinische Psychologie in Basel, spüren Kinder schon früh, meist bereits längst vor der Pubertät, ob sie hetero- oder homosexuell sind.
- Eltern haben, bewusst und unbewusst, Vorstellungen und Fantasien, was aus ihren Kindern werden soll. (…) Die elterlichen, ja sogar die gesellschaftlichen Erwartungshaltungen werden von den Kindern registriert, ins Verhalten eingebaut, selbst wenn solches den ureigensten Bedürfnissen zuwider läuft.
- In der Pubertät verschärft sich diese Diskrepanz. Wenn das andere Geschlecht ins Zentrum des Interesses rückt, stehen homosexuelle Jugendliche oft abseits, da ihre sexuelle Neugierde und Emotionalität in eine andere Richtung weist. Häufig ziehen sie sich zurück, neigen zu Depressionen, denn sie glauben, die einzigen zu sein, die so empfinden. Es fehlen Vorbilder in der Öffentlichkeit, aber auch im näheren Umfeld (…).
- Eltern suchen alle möglichen Erklärungen für das Verhalten ihres Kindes, unterdrücken jedoch krampfhaft den Gedanken an eine mögliche Homosexualität, lassen eine solche 'Verirrung' bestenfalls als vorübergehende 'Phase' gelten.
- (…) Homosexualität hat es immer und in allen Kulturen gegeben. Keine Theorie kann das Phänomen endgültig erklären (…). Weder Eltern noch Kinder sind an dieser 'Laune der Natur' schuld. Verführung zur Homosexualität gibt es nicht. Der Anteil ausschliesslich homosexuell empfindender Menschen beträgt (…) zirka fünf Prozent. In jeder Schulklasse sitzt also ein schwules oder lesbisches Kind. (…)"
Zitat aus der fels-Broschüre "Wir Eltern von Lesben und Schwulen"
[2]:
"Was haben wir falsch gemacht?
'Wir haben unsere Kinder nicht früh genug informiert darüber, dass es auch homosexuelle Menschen gibt und dass wir eine lesbische Tochter oder einen schwulen Sohn ebenso lieben würden.'
Eltern eines schwulen Sohnes"
Eines der Ziele von fels kann so umschrieben werden: Bei der Kinderfrage (Familienplanung) soll es selbstverständlich werden, auch darüber nachzudenken: Was tun wir, falls unser Kind homosexuell empfindet? Wann beginnen wir Zeichen zu setzen, dass wir es auch in diesem Fall lieben und akzeptieren? Möglichst früh!
AHM, Angehörige homosexueller Menschen
Nachdem Irma Krieg-Morath 1976 die erste
Kontaktstelle für Eltern von Schwulen und Lesben gegründet und sieben Jahre lang geleitet hatte, war der Weg des Zusammengehens von Eltern, Verwandten und Hetero-Freunden/Freundinnen mit Lesben und Schwulen geöffnet. Mutter Krieg trat 1984 zurück und es schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis ihre Idee wieder aufgenommen und neu belebt würde.
Doch es brauchte fast zehn Jahre: Am 6. Februar 1993 gründete ein Ehepaar aus der Ostschweiz, Max und Rosmarie Knecht aus St. Gallenkappel (SG), die AHM. Ihr Anliegen war aber ganz anders als jenes von Irma Krieg, die sich öffentlich mit Schwulen und Lesben solidarisiert und deren Kampf unterstützt hatte.
Die AHM wollte ein Netz der Selbsthilfe unter betroffenen Eltern sein und nicht an die Öffentlichkeit treten. Sie arbeitete mit der katholischen Paulus-Akademie Zürich zusammen und hatte Verbindungen zum Evangelischen Tagungszentrum Boldern (ZH). Max Knecht amtete sechs Jahre lang als Präsident bis 1999, als die AHM ihre Tätigkeit einstellte. Darauf wechselten einige der Mitglieder zum seit zwei Jahren bestehenden Verein fels.
[3]
Vorgeschichte
1994 machte das Ehepaar Hanna und Walter Keller aus Belp bei Bern ihrer lesbischen Tochter zuliebe aktiv mit bei der Unterschriftensammlung für die Petition "Gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Paare".
Am 9. Januar 1995 wurde die
Petition überreicht. Auch Mutter und Vater Keller waren dabei und stellten mit Befremden fest, dass sie das einzige Elternpaar waren.
Bei der Aktion "Lange Bank" ein Jahr später gab es ausser ihnen wiederum keine anderen Eltern. "Da entstand die Idee, eine eigene Eltern-Initiative zur Unterstützung der politischen Anliegen der Homosexuellen zu lancieren", schrieb mir Walter Keller am 4.2.2007 und fuhr fort: "An einem kirchlichen Diskussionszyklus über Homosexualität in Thun (BE) ermunterten uns Pfarrer Dähler und Prof. Udo Rauchfleisch, als betroffene Eltern aktiv zu werden. Das war am 25. Januar 1996."
Hanna Keller besuchte daraufhin die Generalversammlung der LOS vom 17. Februar 1996 und präsentierte dort die Idee einer Elterngruppierung. Während einer unserer Begegnungen mit Hanna und Walter Keller bekannte sie, es sei dies ihre allererste Rede vor Publikum gewesen und sie habe dabei geschwitzt und gezittert vor Aufregung. Sie sagte u.a.:
"Ich bin d'Hanna vo Belp und mir händ e lesbischi Tochter. Es git en Grund, worum ich hüt zu Ihne chume. Will's pressiert!
Am 9. Jänner 95 händ min Maa und ich eusi Tochter uf Bern begleitet zur Übergab vo de Petition. Es hät eus ächt möge, das mir praktisch die einzige Eltere gsy sind. Am Jahrestag uf em Bundesplatz isch's wider eso gsy (…) und uf dem Platz han ich plötzli gwüsst, es mues au vo Site vo de-n Eltere öppis passiere, dass d'Petition und s'Rächt i de Chile und i de Gsellschaft Gwicht überchunnt.
Ich han dänn Kontakt ufgnoh mit de LOS, em Pink Cross und de HAB, und han erfahre, das es en Eltereverein git als Sälbsthilfegruppe. Aber das entspricht nöd ganz eusere Vorstellig. Mir meined Eltere, wo mit eus uf d'Strass gönd. Das existiert nonig i de Schwyz. Mir sind doch au - wie-n alli Eltere -, wänns Schwierigkeite gäh hät i de Chinderzyt, hinder eusne Chind gstande. Wärum nöd au jetzt? (…)
Jetzt zu Ihrer Meinig, dänn ich ha mich sozäge sälber iglade. Sölled min Maa und ich witermache oder nöd? Will mir ja uf Ihri Hilf agwise sind."
Walter Keller in seinem Brief:
[4]
"Das Echo fiel überaus positiv aus. In ihren Publikationsorganen verteilten LOS, Pink Cross und HuK rund 1500 Flugblätter mit Anmeldetalon für die Eltern-Initiative. Auch telefonierten viele Schwule und Lesben spontan, fanden die Idee sehr gut, beklagten sich aber, sie hätten nur schlechten oder gar keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern. Es meldeten sich acht Interessierte. Wenig, aber immerhin.
Max Krieg kam auf uns zu und berichtete von der Elternkontaktstelle seiner Mutter. Wir besuchten daraufhin Frau Irma Krieg am 29. April 1996. Sie war hoch erfreut und übergab uns einen Ordner mit ihren seinerzeitigen Aktivitäten."
Aus dem Protokoll der Gründungsversammlung vom 1. November 1997, Abschnitt "Vorgeschichte":
"An der Boldern-Tagung vom 15. Juni 1996 traf sich das Ehepaar Keller mit Mitgliedern der AHM und schlug vor, künftig unter einem gemeinsamen Vereinsdach tätig zu werden. Seitens der AHM fürchtete man aber eine Beeinträchtigung der (stillen) Arbeit der Selbsthilfegruppe durch die Öffentlichkeitsarbeit wie wir sie planten, und lehnte eine Zusammenarbeit ab."
Die EGH, Elterninitiative Gleiche Rechte für Homosexuelle
Walter Keller fuhr in seinem Brief fort:
"Es blieb also nichts andres übrig, als eine eigene Organisation ins Leben zu rufen. Zusammen mit den acht Interessierten trafen wir uns am 5. Oktober 1996 in Olten. Wir hatten im Namen einer EGH, Elterninitiative Gleiche Rechte für Homosexuelle, eingeladen. Unter den Anwesenden waren ausser uns die Ehepaare Hanni und Hanspeter Brosi und Margrit und René Kämpfer wie Frau Hanni Müller und Liselotte Mühlebach. Künftig wollte man aber unter dem Namen 'FELS', Freundinnen, Freunde und Eltern von Lesben und Schwulen' auftreten."
Aus dem Protokoll dieser Zusammenkunft:
"Form: Die Gruppe verzichtet bewusst auf eine Vereinsgründung und will als unabhängiger und lockerer Zusammenschluss Gleichgesinnter unter der Bezeichnung EGH aktiv werden. Neben Eltern können auch Geschwister, andere Angehörige und Freundinnen, Freunde von Homosexuellen mitwirken.
Ziele: Unterstützung der Homosexuellen-Organisationen in ihren Gleichberechtigungsbemühungen und Ergänzung der entsprechenden Aktivitäten.
Die EGH versteht sich nicht als Selbsthilfegruppe und Beratungsorganisation.
Grund: In der Öffentlichkeit wird oft nicht wahrgenommen, dass Homosexuelle Eltern und Familie haben, denen die Ausgrenzung und Diskriminierung ihrer Nächsten nicht gleichgültig ist.
Eltern und Angehörige können in ihrem eigenen Umfeld andere Ansprechgruppen kontaktieren und mit diesen anders kommunizieren als die Homosexuellen (…), insbesondere etwa gegenüber kirchlichen und politischen Organisationen."
Nun war eine Gruppe von Entschlossenen entstanden, die auch bereit war, an die Öffentlichkeit zu treten. Und am 31. Mai 1997 war es so weit. Eine Riesendemo in Bern war angesagt. Im Vorfeld stand im aK
[5] ein Aufruf "Doppelzüngig", dessen Schluss lautete:
"Der Erfolg der Kundgebung hängt auch von Dir ab. Ich werde jedenfalls alle meine Freundinnen und Freunde zur Kundgebung einladen. Meine Mutti kommt übrigens auch! Und Deine?"
In Bern trafen sich 6000 Leute zum Aufruf für einen Diskriminierungsschutz auch für Lesben und Schwule in der neuen Bundesverfassung: "
Lesben und Schwule in guter Verfassung". Im Protokoll der fels-Gründungsversammlung
[6] hiess es:
"Hanni Müller und Hanna Keller nahmen am Umzug mit einem riesigen Transparent teil 'Wir Eltern wollen gleiche Rechte für unsere Homo- und Hetero-Kinder'. Am FELS-Stand wurden Karten, Essig, Buttons und rosarote Eier verkauft, zusammen mit der Geschichte vom Rosa Huhn. Die Verteilung von FELS-Flugblättern und die Gespräche mit Homosexuellen und betroffenen Eltern förderten die Bekanntheit von FELS."
Das Heftchen mit der von Pastor Heinz Finking, Münster (D) 1989 verfassten Geschichte "Rosa Eier legt man nicht" handelt von der Ausgrenzung dieses Huhns bis es davonläuft und unter eine Gruppe anderer Tiere mit Besonderheiten gerät, dort in seiner Art akzeptiert wird und dabei lernt, sich und seine rosa Eier gleichfalls anzunehmen. Zu beziehen war das Heft bei der HuK. Auf einem Exemplar hatte Hanna mit Bleistift vermerkt:
"100 rosarote Eier à Fr. 2.- verkauft sowie die Buttons. Einnahmen total Fr. 732.-" Uns gegenüber sagte Hanna einmal: "Das war das erste eigene Geld in der fels-Kasse."
Walter Keller im erwähnten Brief:
"Im Zentrum stand aber die Werbung neuer Mitglieder. Dabei stellte sich heraus, dass nur wenige Eltern bereit waren, öffentlich aufzutreten und aktiv mitzuarbeiten. Viele wollten uns jedoch finanziell unterstützen, was bedeutete: Wenn wir Geld entgegennehmen wollten, war dies nur im Rahmen eines Vereins rechtlich abgesichert."
Zum Gründerpaar Hanna und Walter Keller
In der Zeitung des Schweizerischen Samariterbundes erschien eine Orientierung von Eugen Kiener unter dem Titel "Die Elternliebe dauert fort"
[7], worin der Autor zunächst über Hanna Keller (1937-2005) berichtete:
"(…) Sie wuchs in Zürich auf und absolvierte eine kaufmännische Lehre. 1960 heiratete Hanna den Aargauer Walter Keller. An ihrem Wohnort Belp bei Bern engagierte sie sich in der Freiwilligenarbeit. 10 Jahre lang war sie in Belp als Samariterlehrerin und Sanitätsinstruktorin beim Zivilschutz aktiv. Aus ihrer politischen Arbeit in der FDP erinnert sie sich an zwei Aktionen: 'In einer Zeit, da es noch nicht gesetzlich vorgeschrieben war, setzte ich mich dafür ein, dass das neue Belper Freibad behindertengerecht gebaut wurde. Dann lancierte ich die erste Schirmbildaktion für Hausfrauen, die unerwartet viele Besucherinnen anzog.'
(…) Hanna und Walter Keller sehen fels als Ergänzung zu den Organisationen von Lesben und Schwulen. 'Diese politisieren eher in einem linken Umfeld, während wir stärkere Beziehungen zu bürgerlichen Politikern haben.' Der Einsatz für Minderheiten ist traditionell ein Anliegen der Linken. Doch heute stören sich vermehrt auch Politikerinnen und Politiker aus FDP und CVP an der Benachteiligung der Homosexuellen. (…)
In der Bevölkerung erfahren Homosexuelle noch immer viel Ablehnung und Gleichgültigkeit. Hier will der Verein fels Aufklärungsarbeit leisten. (…)"
In seinem Artikel "Das Coming out der Eltern"
[8] zitierte Walter Noser einige typische Aussprüche von Hanna und Walter Keller:
"(…) Sexuelle Orientierung und sexuelle Identität folgt eigenen Gesetzen, bei denen angeborene Eigenschaften und nicht die Erziehung eine Rolle spielen."
"Die Eltern erfahren oft als Letzte, dass ihre Kinder homosexuell sind, (…)"
"Es ist längst eine Selbstverständlichkeit, dass die Freundin als Schwiegertochter angesehen wird und an Familienfeiern dabei ist. Es sei falsch, so Keller, die Neigung der Kinder vor den Verwandten zu verstecken, 'denn das ist Energieverschwendung'."
"Kinder können nicht nur auf ihre sexuelle Neigung reduziert werden (…). Ob schwul, lesbisch oder heterosexuell, sie bleiben die gleichen Kinder, die sie vor dem Coming out waren - nur selbstbewusster."
Die Gründung
Am 22. August 1997 versandte das Ehepaar Keller ihren Orientierungsbrief:
"Liebe FELS-Freunde
Das Echo auf unsere Präsenz am 31. Mai 1997 auf dem Bundesplatz (…) veranlasst uns, die Eltern-Initiative EGH nun in einen Verein umzuwandeln. (…)
Nachdem wir in Bern das nächste Treffen auf den 1. November 1997 festgelegt haben, schlagen wir vor, an diesem Termin die Vereinsgründung (…) durchzuführen. Das setzt voraus, dass wir am 1.10.97 die Einladungen mit den Statuten versenden.
Als Beilage findet Ihr unsere Vorstellungen zu den Statuten. Wir bitten Euch um kritische Prüfung und Stellungnahme bis spätestens 20. September (…)"
Laut Protokoll der Gründungsversammlung und Zusatzliste von Abwesenden gehörten zu den offiziellen Gründungsmitgliedern neun Ehepaare und sechs einzelne Frauen (kein Mann). Zu jenen drei Paaren (Keller, Brosi, Kämpfer) und beiden Frauen (Mühlebach, Müller), welche die Gründung der EGH vorgenommen hatten waren dies u.a.:
Hanni und Werner Müller (nun war auch der Ehemann dabei)
Edith und Fritz Lehre
Annemarie und Jakob Nussbaumer
Das Protokoll erwähnt zudem einen Gast als Vertreter der HuK, Frau Waldvogel.
Weitere Punkte:
"Der Mitgliederbestand beträgt (…) 24 Personen, Ehepaare als 2 gezählt. (…) In der Schlussabstimmung werden die (…) Statuten einstimmig genehmigt.
Die Versammlung wählt einstimmig Frau Hanna Keller zur Präsidentin,
zu Vorstandsmitgliedern Frau Hanni Müller, Frau Lieselotte Mühlebach und Herrn Dr. Jakob Nussbaumer.
Ebenso einstimmig die Kontrollstelle: Frau Margrith Kämpfer und Herrn Fritz Lehre.
Frau Waldvogel teilt mit, dass die HuK Schweiz die Absicht hat, unserem Verein beizutreten."
In den Statuten wurde der Zweck des Vereins in Abänderung und Ergänzung der "Ziele" des EGH neu gefasst: "FELS unterstützt die Schwulen- und Lesben-Organisationen und ihre Gleichberechtigungsbemühungen und ergänzt die entsprechenden Veranstaltungen mit eigenen Aktivitäten.
FELS kämpft mit öffentlichen Stellungnahmen gegen die Diskriminierung von Homosexuellen in unserer Gesellschaft.
FELS fördert den Dialog zwischen Lesben und Schwulen und deren Eltern."
Präsidium und Sekretariat
Hanna Keller: war Präsidentin von 1997 bis zu ihrem Tod am 26. Februar 2005, wobei sie während ihrer Krankheit durch Walter Keller vertreten wurde.
Fritz Lehre: wurde 2005 ihr Nachfolger.
Jakob Nussbaumer: führte das Sekretariat von 1997 bis 2000. Er war Leiter der Reformierten Heimstätte Gwatt bei Thun (BE) und wurde u.a. bekannt durch sein Buch, in dem er das Sterben seines Sohnes an Aids schilderte und damit eines der wenigen authentischen Zeugnisse in unserem Land schuf, worin der lange Weg eines durch Aids bedingten Abschiednehmens nachgezeichnet wurde. Bemerkung zu Nik Debrunner und den Abschiedsbericht seines Freundes Marc Philipp Meystre in 06.03.10
Walter Keller: Sekretär von 2000 bis 2005
Hanni Müller: seine Nachfolgerin ab 2005.
Ernst Ostertag, Juni 2008



