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Schwuler Stammbaum

Zeittafel

ab 1836

19. Jahrhundert

1836/38

HEINRICH HÖSSLI veröffentlicht seine zwei Bände "EROS, die Männerliebe der Griechen" in Glarus (Band 1) und St. Gallen (Band 2), Selbstverlag

1867

Karl Heinrich Ulrichs: Rede vor dem deutschen Juristentag in München. Der deutsche Jurist Ulrichs veröffentlicht von 1864 bis 1879 (ab 1867 unter seinem vollen Namen) total 12 Hefte mit "Forschungen über das Rätsel der mannmännlichen Liebe". Dabei bezieht er sich auf Heinrich Hössli.

1893

StGB: Einsetzung einer ersten Kommission der Eidgenössischen Räte zur Erarbeitung eines einheitlichen Schweizerischen Strafgesetzbuches

1896

Botschaft des Bundesrates zum einheitlichen Strafgesetz

1897

Gründung des Wissenschaftlich-humanitären Komitees durch Dr. Magnus Hirschfeld, Berlin. Bezüge auf Ulrichs und Hössli.

1898

Adolf Brand, Berlin, Mitglied des Wissenschaftlich-humanitären Komitees, gibt die erste Schwulenzeitschrift der Welt, Der Eigene im Selbstverlag heraus. Sie erscheint mehr oder weniger regelmässig bis 1932.

Der St. Galler JACOB RUDOLF FORSTER veröffentlicht in Zürich sein Buch "Justizmorde im 19. Jahrhundert, ein Notschrei an das Volk", Selbstverlag

1900-1942

20. Jahrhundert

1901

Berufung einer Expertenkommission zur Weiterbearbeitung des Strafgesetzes

1903

Präsentation des Vorentwurfs Strafgesetz

1918

Entwurf des Bundesrats: Gesamtschweizerisches Strafgesetzbuch (StGB). Beginn der Debatten: mit oder ohne §169 (Totalkriminalisierung aller homosexuellen Akte)

1919

Am 10. Juli tritt das REVIDIERTE STRAFGESETZ des Kantons BASEL-STADT in Kraft. § 93 erlaubt praktizierte Homosexualität bei Personen über 20 Jahre (Schutzalter) und verbietet männliche Prostitution

1922

7. Oktober: Der "SCHWEIZER FREUNDSCHAFTSBUND" in LUZERN gegründet

1925

17. Januar: DER SCHWEIZER FREUNDSCHAFTSBUND bezieht ein eigenes Lokal in ZÜRICH (Altstadt)

18./18. Oktober: Hauptversammlung in Zürich und Änderung des Namens in SBfM SCHWEIZER BUND FÜR MENSCHENRECHTE (bis ca.1930)

1929

März und Dezember: Beratung des EIDEGENÖSSISCHEN StGB im NATIONALRAT, u.a. betreffend §169 über Homosexualität

1930

Auflösung des SBfM

1931

6. August: AMICITIA Damen-Club Zürich (bis 1933)

September: Beratung des StGB im STÄNDERAT: Entkriminalisierung homosexueller Akte bei Volljährigen (ab 20. Altersjahr)

EXCENTRIC CLUB Herren-Club Zürich (bis 1932)

31. Dezember: BÜCHERFREUNDE- & LITERATUR-CLUB Basel (nur wenige Monate)

1932

1. Januar: Zeitschrift DAS FREUNDSCHAFTS-BANNER herausgegeben vom Damen-Club Amicitia (bis Herbst 1932, ab 15. April 1933 wieder neu herausgegeben als Schweizerisches Freundschafts-Banner vom Schweizerischen Freundschafts-Verband bis 1935, dann von der Schweizerischen Liga für Menschenrechte bis 1937)

Der Schauspieler KARL MEIER / Rudolf Rheiner / "Rolf" kehrt aus Berlin zurück, wo er seit 1924 in seinem Beruf tätig und einige Jahre später auch gelegentlicher Mitarbeiter der Zeitschrift Der Eigene war

HERRENCLUB FREUNDSCHAFTSBUND ZÜRICH (bis Frühjahr 1933)

1933

4. April: SCHWEIZERISCHER FREUNDSCHAFTS-VERBAND AMICITIA, ZÜRICH für Frauen und Männer (bis 1935)

15. April: SCHWEIZERISCHES FREUNDSCHAFTS-BANNER (FB) erscheint neu und regelmässig (bis 1937)

6. Mai ZERSTÖRUNG DES SEXUALWISSENSCHAFTLICHEN INSTITUTS von Dr. Magnus Hirschfeld in Berlin durch die Nazis. Auf dem Opernplatz wird die gesamte Bibliothek öffentlich verbrannt (über 20'000 Bände)

SEKTION BASEL des Schweizerischen Freundschafts-Verbandes (bis 1935)

SEKTION LUZERN des Schweizerischen Freundschafts-Verbandes (bis 1934)

1934

27. Mai: Karl Meier stellt unter dem Namen Rudolf Rheiner ein Gesuch um Aufnahme in den Schweizerischen Freundschafts-Verband

1935

1. Januar: Umbenennung der Organisation in SCHWEIZERISCHE LIGA FÜR MENSCHENRECHTE (bis 1938) Der Frauenanteil geht bis Ende 1941 langsam zurück. Karl Meier übernimmt sukzessive die Redaktion der Zeitschrift. Herausgeberin bleibt Anna Vock

28. Juni: Gesetz der Nazis zur VERSCHÄRFUNG DES § 175, Strafgesetzbuch

1937

1. Januar: Umbenennung der Zeitschrift FB in MENSCHENRECHT (bis Ende 1942)

St. Galler Prozess gegen 74 Homosexuelle mit drastischen Strafen

1. Dezember: Verabschiedung des einheitlichen Strafgesetzes (StGB) durch die eidgenössischen Räte. Die Gegner ergreifen das Referendum

1938

3. Juli: VOLKSABSTIMMUNG: Annahme des Eidgenössischen Strafgesetzbuches, StGB mit Schutzalter 20 bei Männern, 16 bei Frauen. Männliche Prostitution ist verboten (im Unterschied zu weiblicher Prostitution

Auflösung der Schweizerischen Liga für Menschenrechte, die Zeitschrift Menschenrecht erscheint weiter regelmässig

1942

1. Januar: Das neue Strafgesetz tritt in Kraft

Menschenrecht: Die bis Ende 1941 regelmässig erschienenen SEITEN DER FRAUEN VERSCHWINDEN. Karl Meier / Rudolf Rheiner löst Anna Vock als Herausgeber ab und nennt die Organisation LESEZIRKEL. Die kämpferischen Töne weichen mehr kultur- und wissenschaftsbetonten Inhalten. Ab Nr. 4 (April) erscheint regelmässig ein FRANZÖSISCHER TEIL unter Leitung von Charles Welti

KLUBLOKAL des Lesezirkels im heutigen Restaurant Schlauch, Marktgasse, Zürich (bis 1948)

LE CERCLE, BIENNE, ein regelmässiger Treffpunkt (bis 1945)

Tischrunde DER KREIS, CHUR, regelmässig (bis 1944)

1943-1967

DER KREIS, Leben im Verborgenen

1943

Eine neue Abonnenten-Organisation und Monatszeitschrift, genannt LESEZIRKEL "DER KREIS - LE CERCLE" löst zweisprachig das Menschenrecht ab. Von Nr.12/1951 an kommt regelmässig ein englischer Teil hinzu, ab 1955 heisst die Zeitschrift DER KREIS - LE CERCLE - THE CIRCLE (bis 1967). Redaktoren: Karl Meier / Rolf: verantwortlicher Herausgeber, Gesamtleitung und Redaktion (deutsch), Eugen Laubacher / Charles Welti (französisch), Rudolf Jung / Rudolf Burkhardt (englisch)

DER KREIS, BASEL, Treffpunkt (mit Unterbrüchen bis Ende 1946)

1944

DER KREIS, DAVOS, Treffpunkt (einige Monate)

LE CERCLE, LAUSANNE, Rendez-vous des camarades (pendant quelques mois)

1945

DER KREIS, ST. GALLEN, Treffpunkt (bis 1948)

1948

DER KREIS Zürich, neues KLUBLOKAL "EINTRACHT", Theater am Neumarkt (bis Ende 1960)

WHO (Weltgesundheitsorganisation der UNO) setzt Homosexualität auf ihre "Internationale Liste für Krankheiten" (Streichung Ende 1991)

1956

August: Eröffnung des Kloster-Kellers BARFÜSSER im Zürcher Niederdorf. Seither beliebter schwul-lesbischer Treffpunkt bis ca. 2007

1957

23. März: Eröffnung des Klublokals ISOLA, BASEL, Gerbergässlein 14, liiert mit dem KREIS bis 1964, dann eigenständig. Domizilwechsel 1974: Gempenstrasse 60 (bis 2003)

Der KREIS feiert das 25. JUBILÄUM (gezählt ab 1932)

Juni und Dezember: MORDE IM ZÜRCHER STRICHERMILIEU

1958

Beginn der REPRESSION mit Razzien und systematischer Registrierung Homosexueller durch die Polizei. Schwerpunkte in Zürich, später auch Basel, Bern und in anderen Städten

1960

Höhepunkt der Repression, die aber intensiv weiter geht bis 1969

Der KREIS VERLIERT SEIN KLUBLOKAL in der "Eintracht / Theater am Neumarkt": Ein Tanzverbot, erlassen durch den Zürcher Stadtrat, gilt ausschliesslich für den KREIS und sein Lokal, die "Eintracht"

1961

Mai: Aufklärung über Syphilis und Aufforderung zu Bluttests in Zusammenarbeit des KREIS mit Prof. Schuppli, Leiter der Dermatologischen Universitätsklinik Basel

1964

URSUS CLUB Bern, Privatclub, liiert mit dem "Kreis" (bis 1968)

1966

5./6. Februar: Eröffnung des CONTI-CLUB in Zürich, Köchlistr. 15, neues Clublokal des KREIS bis 1967, dann liiert mit Club 68 und SOH (bis 1974)

1967

30. Januar und 20. Februar Homosexualität im Fernsehen der deutschsprachigen Schweiz, Diskussion zum Thema "Homosexualität - Aufklärung erwünscht"

22. Oktober: Letzte Jahresversammlung des KREIS beschliesst die AUFLÖSUNG VON ZEITSCHRIFT UND ORGANISATION DER KREIS

Dezember: LETZTE AUSGABE des Kreis

1967-1989

Der gesellschaftliche Aufbruch

1967

Am 10. Dez. Gründung der Zeitschrift CLUB68 (einsprachig deutsch) und des Vereins CLUB 68 (bis April 1971 Vorform der SOH, Schweizerische Organisation der Homophilen) Alle Gründer sind ehemalige Kreis-Abonnenten

1968

Die Zeitschrift Club68 erscheint regelmässig (bis 1971, ab April 71 mit "le courrier romand")

URSUS CLUB, Bern, Junkerngasse 1, Verein (bis 1996/97)

1969

27. bis 29. Juni : Stonewall-Inn/Christopher Street Aufstand und in den Tagen danach erste schwul-lesbisch-transgender Grossdemos in New York. In Erinnerung daran wird seither weltweit jährlich der CSD CHRISTOPHER STREET DAY als quasi schwul-lesbisch-transgender Nationalfeier- und Demonstrationstag abgehalten

29. Oktober: öffentliche Veranstaltung zur Diskussion über Homosexualität, Zürich

1970

Club In, Lugano-Pregassona, erster rein homophiler Club im Tessin (bis 1983)

1971

20. März: Sektion St.Gallen des Club 68 (nur wenige Monate)

3. April: Der Verein Club 68 gibt sich den Namen SOH SCHWEIZERISCHE ORGANISATION DER HOMOPHILEN (bis 1994, dann wechseln die Mitglieder freiwillig zu Pink Cross)

Gleichzeitig Aufnahme der Genfer Clubs in die SOH: L'OLIVIER und LA CALÈCHE

SEITE FÜR DIE FRAUEN in Club68 (zuerst "Sie", ab 4/1971 "Lady S.)

Conti-Club auch für FRAUEN offen

12. Mai: ZABRISKIE POINT, Club ZABI, Zürich (bis 2001)

13. Juni: Zabriskie Point und Verein Kontaktforum, Zürich

3. Juli: Berliner Filmfestspiele, Forum des jungen Films: Uraufführung von "Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt" von Rosa von Praunheim

SOH Sektion Ticino (bis 1983), Lugano-Pregassona

17. November: Erste Homosexuelle Arbeitsgruppen Zürich im Zabriskie Point

ZABRISKIE RELEASE, Info und Beratungsstelle und Telefon (bis 1984, dann HAZ Beratungstelefon)

1972

Februar: HEY, Zeitschrift der SOH, Nachfolgepublikation von club68 (bis Ende 1983)

Februar: PLÄDOYER, Zeitung für Minderheiten, Herausgeber SOH-Verlag Plädoyer (bis 1973)

PLÄDOYER VERLAG der SOH (bis 1987)

12. März: Praunheim Film in Zürich vom DAF (Der Andere Film) gezeigt, erstmals in der Schweiz

22. März: HAZ, HOMOSEXUELLE ARBEITSGRUPPEN ZÜRICH - Zabriskie Point, GV mit ersten Statuten

1. April: Neuer (Tarn-)Name: Associazione Amici della Musica Jazz - CLUB IN, Lugano-Pregassona (bis 1983)

Juni: HAZinfo, Mitteilungsblatt, unregelmässig mit 16 Ausgaben (bis 1976); das Wort SCHWUL erstmals in eigener Publikation in der ersten Ausgabe verwendet

21. Juni: Praunheim Film von der HAZ in Basel gezeigt

22. Juni: Praunheim Film von der HAZ in Bern gezeigt

23. Juni: Praunheim Film von der HAZ zweimal in Zürich gezeigt

29./30. Juni: SEKTION TICINO der SOH in Lugano (bis 1984)

30. Juni: HABS Homosexuelle Arbeitsgruppen Basel, später mit HABS Info

September/Oktober: Erstmals erscheint SCHWUL in einer Tageszeitung, der Zürcher AZ (Abend-Zeitung)

6. Dezember: HAB Homosexuelle Arbeitsgruppen Bern mit nicht immer regelmässig erscheinendem HAB Info

1973

15. März: HASG, Homosexuelle Arbeitsgruppen St. Gallen

Mai: LOGE 70 (Schweiz) Verein für leder- und fetischorientierte homosexuelle Männer

1974

26./27. Januar: Erste TAGUNG FÜR HOMOSEXUELLE AUF BOLDERN, Evangelisches Tagungs- und Studienzentrum ob Männedorf (ZH), regelmässige Durchführung einmal pro Jahr mit wechselnder Thematik und in Zusammenarbeit mit der katholischen Paulus Akademie Zürich (bis 2003)

März: Ende des Conti-Club

12. Oktober: ISOLA Basel im neuen Lokal: Gempenstr. 60 (bis 2003)

Le groupe SYMÉTRIE, Lausanne

14. Dezember: HACH Homosexuelle Arbeitsgruppen Schweiz, Dachorganisation aller HA-Gruppen (bis 1995, dann Pink Cross)

1975

KONTAKT, ein Kontakt-Anzeiger, der später mit redaktionellem Teil ausgebaut wurde

GLHOG, Groupe libertaire d'homosexuels genevois, Genf (bis Ende 1977)

1976

GLH, Groupe de Libération Homosexuelle, Lausanne

ELTERNKONTAKTSTELLE für Eltern von Schwulen und Lesben (bis 1979)

CLUB HEY in Zürich

1977

SOH JUGENDGRUPPE (bis 1982/83, danach "Spot25")

1. April: ARCADOS, der erste schwule Buchladen der Schweiz wird in Basel eröffnet, Inhaber Peter Thommen

Zeitschrift ANDERSCHUME der HA-Gruppen (unregelmässig bis 1984)

1978

GHOG, Groupe homosexuel de Genève, (gegründet im Februar, bis 1980)

12. April: TELEARENA Fernsehsendung. Zum ersten Mal wird ausführlich über Homosexualität informiert und debattiert. Sehr grosses Echo landesweit

Mai: Die Zeitschrift KONTIKI (bis 1985)

24. Juni: Erster CSD ("Christopher Street Tag") in Zürich: Unterschriften-Aktion zur Abschaffung und Vernichtung des Homoregisters der Stadt Zürich

Am CSD von San Francisco werden erstmals Regenbogenfahnen sichtbar

30. September in Coventry (GB): Gründung der IGA, die sich später ILGA nennt International Lesbian and Gay Association mit (25 Jahre später) über 450 Organisationen in mehr als 80 Ländern

31. Oktober bis 19. November: Erster Filmfestival der Schweiz in Genf, CINÉMA ET HOMOSEXUALITÉ im Centre d'Animation Cinématographique Voltaire, gemeinsam veranstaltet von Männer- und Frauengruppen aus Genf und Lausanne

1979

1. Februar: Homoregister Zürich offiziell ABGESCHAFFT und vernichtet

12. Mai: Gründung der HALU, Homosexuelle Arbeitsgruppen Luzern

ARCADE Homosexuelle Arbeitsgruppe für Frauen und Männer im Kanton Basel-Land mit Zeitschrift OSSERVATORE HOMANO (bis 1989)

HAA Homosexuelle Arbeitsgruppen Aargau

23. Juni: CSD in Bern, Erster Nationaler Schwulen-Befreiungstag mit Demo und Petition zur Abschaffung und Vernichtung der Berner Homo-Register

1980

21. Juni: "GAY 80", Zweiter Nationaler Schwulen- und Lesbentag (CSD) mit Demo in Basel, kurz zuvor Abschaffung der Basler Homoregister

1981

4. Juli: HOMODEMO 81 (vierter CSD) in Lausanne, um 1000 Teilnehmer

Erster TUNTENBALL in Zürich

1982

25. April: HuK HOMOSEXUELLE UND KIRCHE Schweiz (bis 1999)

SPOT25 schwule Jugendgruppe der SOH (bis Ende 1994), ab 1983 im Centro der HAZ, ab 1995 autonome Arbeitsgruppe innerhalb der HAZ (bis 31. Dezember 2004, Auflösung)

26. Juni: Fünfter CSD, "Eidgenössische Schwule Landsgemeinde 1982" mit Demo in Zürich

HAB SCHÜLER- UND LEHRLINGSGRUPPE, Bern (bis 1983, danach Pink Babies und ab 1986 Spöiz)

November: DIALOGAI, Genève

1983

6. März: VHELS / OSEEH / OSIEO Vereinigung homosexueller Erzieher/innen und Lehrer/innen der Schweiz (bis 1997, dann Überführung in Pink Cross)

Mai: Schwulenzentrum CENTRO der HAZ am Sihlquai 67

25. Juni: 6. CSD in Luzern, Motto: "Mir langt's" und "Gewalt gegen Schwule und Lesben - Schwule und Lesben gegen Gewalt". Die Institution Ehe wird in einem Sarg im See versenkt.

September: HOT Homosexuelle Organisationen Thurgau mit Zeitschrift Tauwetter

PRO Promozione Relazioni Omo-sociali, Ticino (bis 1987)

PINK BABIES Jugendgruppe der HAB (bis 1986)

Letzte Ausgabe von hey, Zeitschrift der SOH

1984

11. Februar: HACH-Medizinergruppe / SCHWULE MEDIZINMÄNNER der HACH (bis 1997, dann MediGay)

SOH-Info, neue Zeitschrift der SOH (bis 1988)

23. Juni: 7. CSD in Bern, Motto: "Zwang zur Heterosexualität"

30. Juni: GAY-PRIDE in Basel, rund 1000 Besucher

ANDERSCHUME INTERN, ein Heft der HAB mit anderen Gruppen der Deutschen Schweiz

HAZ Beratungstelefon

HASO Homosexuelle Arbeitsgruppen Solothurn

Zeitschrift TI-GAY, Lugano (bis 1987)

Telefonberatung Tessin (bis 1987)

13. Dezember: Erster AIDS INFORMATIONSABEND im Universitätsspital Zürich

1985

5. Januar: AIDS-GRUPPE der HAZ, erste Aids-Hilfegruppe der Schweiz

SCHWUBLIOTHEK, die Bibliothek und Bücherausleihe der HAZ

2. Juni: AIDS-HILFE SCHWEIZ, AHS

15. Juni: 8. CSD in Basel, Motto: "Recht auf Lieben"

Die Zeitschriften KONTIKI und ANDERSCHUME fusionieren zum neuen, regelmässig erscheinenden Magazin anderschume/Kontiki, das sich später aK Das Schweizer Magazin für den schwulen Mann nennt (bis 2004)

HAZ-Info erscheint wieder (bis 1995)

2. Juli in Bern: Erste AIDS PRESSEKONFERENZ mit BAG Bundesamt für Gesundheit und AHS zusammen, Leitung: André Ratti ("Ich heisse André Ratti, ich bin schwul und habe AIDS")

AIDS-HILFE BASEL der HABS (bis 1986, dann AHbB, beider Basel)

AIUTO AIDS TICINO, Aids-Hilfe Tessin

"ICH BIN SCHW…", Coming Out Broschüre des Spot25, zum Jahr der Jugend herausgegeben (Nachfolge-Broschüre 1992 von ILSJS herausgegeben)

FACHSTELLE für Aids- und Sexualfragen St.Gallen/Appenzell (AR und AI)

GAYS RANDONNEURS, Wandergruppe von Dialogai, Genève

DIALOGAI-INFO, Genève

5. November: ZÜRCHER AIDS-HILFE, ZAH

1. Dezember: AIDS-HILFE BERN, AHB

1986

SPÖIZ Jugendgruppe, Bern

Mitte März: Ausführliche AIDS BROSCHÜRE der AHS und des BAG wird in sämtliche Haushalte der Schweiz verteilt

März: AIDS-HILFE Luzern, zuständig auch für die Kantone LU, OW, NW und UR

AIDS-HILFE Thurgau/Schaffhausen (ab 1988 SH eigenständig)

ISJS Initiative Schwule Jugend Schweiz, Dachorganisation der schwulen Jugendgruppen der Schweiz, später Erweiterung zur ILSJS Initiative Lesbisch/Schwule Jugend der Schweiz

10. bis 14. Juni: 9. CSD in Zürich, wo die 2000-Jahrfeier der Stadt Zürich abgehalten wurde, Motto: "zürischwul2000", mit Film- und Vortrags-Diskussionsprogramm

AIDS-HILFE beider Basel, AHbB (BS und BL)

GBZ Gay Bikers Zürich

25. Oktober: Tod von André Ratti

12. Dezember: Pilot-Ausgabe von CRUISER, Zeitschrift für die Gay-Community, Kleinformat

1987

Februar: Erste Ausgabe des CRUISER, später "Die Zeitung der Schweizer Gay-Community"

3. Februar: Pressekonferenz in Bern zum Start der Nationalen Aids-Präventionskampagne. Im Bericht der TV Tagesschau am Abend: Moderator Charles Clerc zieht ein Präservativ über seinen Mittelfinger und demonstriert der Nation, was Leben retten kann

ALBATROS, Jugendgruppe St. Gallen

AIDS-HILFE Zug

AIDS-HILFE Aargau

AIDS-HILFE Graubünden

August: SPOT-NEWS erste Zeitschrift von Spot25

AIDSHILFE LIECHTENSTEIN, staatl. Organisation, aus ihr ging 1996/97 die FLay hervor, gegr. 1998

GROUPE SOLIDARITÉ SIDA von Dialogai, Genève

11. Oktober in Washington: Grösste schwul-lesbische Demonstration mit 600'000 Menschen, die für ihre Rechte durch die Strassen der US-Hauptstadt zogen; Geburt des COD (Coming Out Day)

17. Oktober: statt des ausgefallenen 10. CSD: Nationale Schwulendemo in Bern (im Sommer war das geplante "Camp 87" wegen Platzverweigerung durch die Stadtregierung ausgefallen)

Dezember: ILGA Weltkonferenz in Zürich, organisiert von SOH, HACH und HAZ

1988

Januar bis 6. März in Basel: Ausstellung "MÄNNERGESCHICHTEN,Schwule in Basel seit 1930". Erste schweizerische Ausstellung zum Thema Homosexualität

18. Mai, erste GAY PRIDE, Genève, zugleich geplant als 11. CSD

Mai: HOMOLOGAY, association homosexuelle, Neuchâtel, mit HOMOLOGAY, association contre le SIDA, Neuchâtel, groupe les-bi-gai (bis 30. Januar 2006), Nachfolge ab Februar 2007: Happy Gays

GROUPE SIDA Neuchâtel, indépendante des groupes Homologay

GAYMOTARDS, Motorradclub von Dialogai, Genève

GROUPE C+H / Chrétiens et homosexuel-les, un groupe de Dialogai, Genève

CAMP 88 Die schwule Zeltstadt, Richigen (BE)

11. Oktober: 200 Delegierte gründen in den USA die Organisation National COD (Coming Out Day); das Datum wurde fortan zum weltweiten International COD gewählt (1991 erstmals in der Schweiz)

1. Dezember: erster WELT-AIDS-TAG in der Schweiz, ausgerufen von der WHO

1989

STONEWALL STIFTUNG Basel

Beratungstelefon Bern

z&h (Verein ZART&HEFTIG, "Forum beider HochschWulen", später "schwule Studis an Uni und ETH") Studentenverbindung der Universität Zürich und ETH (Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich)

24. Juni: 12. CSD in Zürich, Motto: "Die grösste Familie sind wir - zeigen wir es" und "20 Jahre Stonewall - 20 Tage Fest", rosa Kultur- und Begegnungswochen, letzter CSD in der Schweiz bis 1994

AGT Associazione Gay Ticino (bis 1994)

LESBIAN & GAY SPORT BASEL

19. August: ROSE, Jugendgruppe Grossraum Basel und grenznahes Ausland

LE GROUPE SIDA JURA (GSJ), ab 1999 Zusammenarbeit mit Juragai

ROSE, schwule Jugendgruppe Bern (bis 2003, dann "Grenzenlos")

Dezember: LOS Lesbenorganisation Schweiz, OSL, Organisation Suisse des Lesbiennes, gesamtschweizerischer Dachverband

1990-1999

Die Zeit der "Regenbogenkultur"

In den 70er und den 90er Jahren entstanden zwei bis heute existierende Vereinigungen von schwulen Männern, die ihr Schwulsein verborgen leben und sich keinen Organisationen anschliessen wollen, bei keinen schwullesbischen Anlässen mitmachen oder gar an die Öffentlichkeit treten. Diese Gruppen sind: SUCCURRENTES HELVETICAE (vermutl. "einander Hilfe Leistende"), gegründet am 5. April 1976 mit Sitz in Bern und zwei Sektionen, Bern und Zürich (Succurrentes Turicum). Die zweite Gruppe nennt sich VICTORIA und ist in den 90er-Jahren entstanden. Beide Gruppierungen zählen je zwischen 10 bis 20 Mitglieder, die sich in privatem Rahmen treffen.

1990

CHECK POINT Jugendgruppe St. Gallen

8. Februar: SCHMAZ, Schwuler Männerchor Zürich gibt sich seinen Namen und beginnt aufzutreten, Gründung am 17. März 1991

26. April: Endgültige Einstellung der kantonal Bernischen Praxis von Homo-Meldekarten, Homoregister

BÄRENCLUB (BC) St. Gallen, Freizeitclub für Schwule aus der ganzen Ostschweiz inkl. Vorarlberg und Süddeutschland (bis 2004, dann Säntis-Gays)

17. Mai: Die WHO streicht Homosexualität als Krankheit von ihrer Liste. In der Folge wird dieser Tag zum IDAHO, International Day Against Homophobia, seit 2006 auch in der Schweiz als Internationaler Tag gegen Homophobie begangen, um die Illegitimität von Homo-Hass hervorzuheben. Dezember 1991 endgültiger WHO-Beschluss: Streichung aus der Liste von physischen und psychischen Krankheiten. Weltweite Geltung (in Kraftsetzung) am 1. Januar 1993

GSZ Gay Sport Zürich

JEUNES HOMOSEXUELS / JEUNE GAY, eine Gruppe von Dialogai, Genève

Sommer: BARBAROSA Gruppe Region Baden, AG (bis 1994, dann AARGAY)

September: JACK POINT, Jugendgruppe der HASG in St. Gallen

GANYMED, Jugendgruppe im St. Galler Rheintal

Oktober: WHY NOT?, Jugendgruppe der HALU, Luzern, bis Ende 2007

AMNESTY INTERNATIONAL Sekretariat in London gründet das AIM-GLC Netzwerk (amnesty international members for gay and lesbian concerns), später umgewandelt in MERSI (Menschenrechte und sexuelle Identität). Eine schweizerische Gruppe entsteht 1997

1991

GSB Gay Sport Basel

1. Februar: Vernichtung der letzten Homo-Register und Meldekarten in Bern

HERRMANN Projekt für Sexworker in Zürich

Gesangsfest des schweizerischen Chorverbandes in Luzern: Der SCHMAZ erringt eine Ehrenurkunde

20./21. April: SOLOTHURNER TAGUNG "Klare Rechte für schwule und lesbische Lebensgemeinschaften", organisiert durch die HACH

SchLeZ Schwulen- und Lesbenzentrum Basel

11. Oktober: INTERNATIONALER COD (Coming Out Day) erstmals in der Schweiz und von nun an regelmässig jeden 11. Oktober. Am 11. Oktober 1987 standen mehr als eine halbe Million schwuler und lesbischer Menschen vor dem Capitol in Washington, um ihre Rechte zu verlangen. Ein Jahr später begann die Tradition des COD in den USA

CAFÉ CENTRO nichtkommerzielles Café im Centro der HAZ, Sihlquai

LES LACETS ROSES, Schwule Wandergruppe Schweiz

LES GAY MOTARDS, Genève et toute Romandie, un groupe de Dialogai

1992

SWISS BEARS Bartmänner Schweiz

Frühjahr: SCHWUBS Schwule Berner Sänger

LESBISCH UND SCHWULE BASISKIRCHE BASEL in der Offenen Kirche Elisabethen

LMZ Leder- und Motorradclub Zürich

17. Mai: Volksabstimmung über das revidierte StGB und Militärstrafgesetz wird mit 73% angenommen

RAPPERSWILER SCHWULE FILMTAGE, erstes schwules Filmfestival der deutschsprachigen Schweiz im "Schloss Cinema" Rapperswil (SG), (bis 2004). Daraus entsteht im Februar 1993 KLICK

SCHWUPS Erstes Schwulentheater, Zürich: Produktion von Theaterstücken mit schwulem Inhalt

HAK Homo Aktion Basel

CAMP 92 Die schwule Zeltstadt, Herzberg (AG)

Schwubliothek der HAB im anderLand

1. Oktober: Das revidierte StGB (STRAFGESETZBUCH) tritt in Kraft. Dasselbe Schutzalter für alle (16 Jahre), Abschaffung des Verbots der homosexuellen Prostitution und der Bestrafung homosexueller Handlungen im Militär

1993

6. Februar: AHM, Angehörige homosexueller Menschen (bis 1999)

KLICK Schwulengruppe Zürcher Oberland und oberer Zürichsee (bis 2004)

Mai: Siebtes "Europäisches SchwuLesbisches Chorfestival" in Zürich (erstmalig in der Schweiz), Organisation: SCHMAZ.

23. Mai: Musikalische Morgenfeier im Grossmünster, durchgeführt von schmaz und HuK im Rahmen des Chorfestivals; erster Anlass mit Homosexuellen in der Zürcher Hauptkirche

CHOEUR HOMOGÈNE, schwuler Männerchor, Genève

5. Juni: PINK CROSS, die erste gesamtschweizerische Dachorganisation mit vollamtlichem, professionellem Schwulensekretariat

Beginn der Unterschriftensammlung für die PETITION "Gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Paare", unter massgeblicher Beteiligung von Pink Cross vor allem 1994

10. Juli: Verein SCHWULENARCHIV SCHWEIZ (sas)

Zweites GAY FILM RAPPERSWIL JONA

WISCH Winterthur und Schwule, später Winterthurer Schwule (bis 2004, dann WILSCH)

SCHWUL-LESBISCHE PRESSESCHAU, Publikation (Zusammenstellung) der HAZ, später Übernahme durch Pink Cross (1997)

LESHOMOS Schaffhausen (bis 2003)

1994

CAPRICORN schwul und lesbisch in Graubünden

ALPAGAI Valais/Wallis

UFERLOS a. A., Trägerverein für Schwul-lesbische Kultur- und Festwochen an der Aare, Bern (bis 1996). Die Festwochen fanden 1995 statt

15. März: EINFACHE ANFRAGE von Ständerat Gilles Petitpierre (FDP, GE) an den Bundesrat: "Gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Paare" - was wird getan?

25. Juni: 25 JAHRE STONEWALL, Wiederaufnahme von regelmässigen CSD Demos mit Fest in Zürich, organisiert durch den Verein "25 Jahre Stonewall", aus dem 1995 der Verein CSD entsteht. Festprogramm vom 23. Mai bis 23. Juli. Festprogramme auch in anderen grossen Schweizer Städten: Filme, Theater, Vorträge, Parties

25. Juni: GAY PRIDE, Genève, slogan: Personne n’est parfait.

CGST Comunità Gay Svizzera di Lingua Italiana, Tessin und Bündner Südtäler

SPAZIO GAY TICINO in Lugano Massagno (bis 2002)

GAYS RETRAITÉS, Gruppe von Pensionierten, Dialogai, Genève

5. November: ausserordentliche SOH-Generalversammlung beschliesst die AUFLÖSUNG DER SOH mit der Bitte an alle Mitglieder, sich Pink Cross anzuschliessen

1995

9. Januar: Die PETITION "Gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Paare" wird mit 85'181 Unterschriften den Eidgenössischen Räten im Bundeshaus Bern übergeben

1. April: UFERLOS, neues Begegnungszentrum in Luzern eröffnet

SPOT25 wird selbständige Jugendgruppe im Centro der HAZ als Folge der Auflösung der SOH (Spot25 besteht bis 2004)

VEREIN CSD Zürich: organisiert jedes Jahr den CSD mit Reden usw., Umzug, Festplatz und Parties

24. Juni: CSD GAY PARADE 95 in Zürich mit ca. 3000 Männer und Frauen

8. Juli: Erste schweizerische SCHWULENTRAUUNG ("Segnungsfeier") in der Berner Nydeggkirche durch Pfarrer Klaus Bäumlin, getrautes Paar: Bareld Storm (32) und Stephan Diggelmann (29)

28. Juli bis 13. August: UFERLOS Schwul-lesbische Kultur- und Festwochen an der Aare, Bern

Gründung einer HAZ-Gruppe für Männer über 25 (Vorform der Gruppe "Spätzünder", gegr. 1996)

22. September: NETWORK Verein für schwule Führungskräfte

SCHWULE VÄTER, Arbeitsgruppe der HAZ

AARGAY Baden

AQUARIUS, club de natation, Lausanne

EMPREINTE FRIBOURG, AIDS-Hilfe FR, ab 1996 Zusammenarbeit mit Sarigai

1996

6. Januar: Aktion LANGE BANK auf dem Bundesplatz in Bern, weil ein Jahr nach Einreichen der Petition"Gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Paare" noch keine Behandlung des Vorstosses erfolgt ist; grosse Demonstration

SPÄTZÜNDER, eine Arbeitsgruppe der HAZ, geänderter Name ab 2006

3. August: CSD als "Züri Gay Fäscht" mit bunter Parade und vor allem vom 1. August an vielen Parties

Erste Wahl eines MISTER GAY SWITZERLAND, des schönsten schwulen Mannes, der zudem als Vertreter der schwulen Gemeinschaft nach aussen wirken soll; jährliche Wiederholung (mit Ausnahme von 2003), letztmals 2004

7. Oktober: SARIGAY, Fribourg, Kanton Fribourg

15. Oktober: ADAMIM. Verein Schwule Seelsorger Schweiz

1997

ROSA TELEFON Telefonberatung im Kanton Graubünden

VOGAY (VoGay), Lausanne, Canton de Vaud

MEDI GAY Schwule und Lesben in medizinischen und Pflegeberufen ab 2008 Fachgruppe von Pink Cross

31. Mai: Nationale Lesben- und Schwulenkundgebung mit 6'000 Menschen auf dem Bundesplatz Bern: Forderung nach explizitem SCHUTZ VOR DISKRIMINIERUNG in der neuen BUNDESVERFASSUNG, Motto: "Lesben und Schwule in guter Verfassung"

LesBiSchwul ZUG

Juni: Erste Ausgabe (Nr. 0) der Vereinszeitung NETWORK NEWS

5. Juli: Erste die ganze Romandie umfassende LESBIAN & GAY PRIDE, Genève

19. Juli: CSD Zürich mit Umzug ohne politischen Inhalt, dafür viele gut besuchte Parties. Pink Cross und LOS dazu: So soll es nicht weitergehen!

360, association à Genève et alentours mit Magazin 360° (ab 1998), 360 Foyer pour l'organisation des fêtes, Espace 360 pour activités sociales et associatives

AMNESTY INTERNATIONAL FOR GAYS AND LESBIANS SCHWEIZ

H2O club de natation, Genève

Pink Cross und LOS reichen ZWEI VARIANTEN zu einem Gesetz für Gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Paare beim Eidg. Justiz- und Polizeidepartement ein

30. Oktober: QUEERSICHT lesbisch-schwule Filmtage Bern, mit Begleitveranstaltungen und durchschnittlich 25 gezeigten Filmen das mit Pink Apple (ab 1998) zusammen bedeutendste gay/lesbische Filmfestival der Schweiz

SCHWALL, das neue Info-Blatt der HAZ erscheint ab September regelmässig (bis Ende 2003)

1. November: FELS, Freunde und Eltern von Lesben und Schwulen wird in Olten als nationaler Verein gegründet. Ab November 2004 neue Schreibweise: fels

22. November: PINKRAIL, lesbischwule Angestellte im öffentlichen Verkehr, erste schwul-lesbische Gewerkschaft der Schweiz, als Gewerkschaft der Öffentlichen Verkehrsbetriebe der Schweiz auch Mitglied des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, mit PinkRail News als Mitteilungsblatt (gedruckt bis Nr. 1/2007, dann nur noch elektronisch per Internet)

1998

21. Januar: Pink Cross kann weltweit erstmals einen SCHWULEN ÜBERLEBENDEN DES HOLOCAUST durch den HOLOCAUST-FONDS unterstützen. Internationale Anerkennung von Schwulen als Opfergruppe

Februar: in Schaan, LIECHTENSTEIN: "FLay - Kultur- und Freizeitverein für Homosexuelle", Gründungsfest im Mai

1. März: RAINBOW LINE von Pink Cross, das gesamtschweizerische Info- und Beratungstelefon; später RainbowLine, betrieben zusammen mit den HAZ, HABS, HAB, HALU und Lesbenberatung Zürich, ab 2008 Meldestelle bei homophoben Gewaltakten gegenüber Einzelnen und Gruppen

INFOBI (InfoBi) de VoGay, Lausanne

Erstes PINK APPLE, das schwul-lesbische Thurgauer Filmfestival, Frauenfeld (ab 2000 auch in Zürich)

4. Juli: LESBIAN & GAY PRIDE in Lausanne

Juli: SECRÉTARIAT ROMAND von Pink Cross in Genf, Secrétaire: Jean-Paul Guisan

18. Juli: CSD in Zürich wieder mit politischen Reden und Slogans und erstmals der Wahl einer öffentlich bekannten Person zum CSD-Preisträger oder zur CSD-Preisträgerin

17. August: WECKER-AKTION vor dem Bundeshaus, um dem in Sache Antwort auf die Petition "Gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Paare" noch immer schlafenden Justizminister auf die Beine zu helfen

28./29. November: HERRMANN (gegr. 1991) erhält per Volksabstimmung von der Stadt Zürich Fr. 30'000, die SVP unterliegt deutlich mit ihrem Kampf dagegen

LesBiSchwule KONFERENZ ZENTRAL-/INNERSCHWEIZ

360°, magazine homosexuel pour la Suisse Romande, Genève

DERWISCH Clublokal der Winterthurer Schwulen (WISCH), bis 2004, dann "Badgasse8"

1999

2. April bis 25. Juli: Ausstellung "DER KREIS: Mitglieder, Künstler, Autoren" im Schwulen Museum Berlin

Berner gayAgenda der HAB, Mitteilungsblatt, erscheint ab Mai regelmässig

Zweites PINK APPLE Filmfestival in Frauenfeld

Erster Queer Sunday mit Filmen in St.Gallen

26. Juni: CSD Zürich, Motto "30 Jahre Stonewall - gleiche Rechte jetzt!"

2. bis 4. Juli: LESBIAN & GAY PRIDE in Fribourg

JURAGAI, l'association homosexuelle mixte de l'Arc jurassien, Delémont, JU

JENESSE ET ÉCOLE / JUGEND UND SCHULE wird Fachgruppe von Pink Cross und LOS

ABQ SCHULPROJEKT, Verein zur Aufklärung über "gleichgeschlechtliche Liebe" in Schulklassen im Kanton Bern

Neue BUNDESVERFASSUNG (mit Art. 8, Absatz 2: Verbot von Diskriminierung auf Grund der "Lebensform")

18. September: DEMO ZUM PARTNERSCHAFTSGESETZ, Motto: "Gleiche Liebe - Gleiche Rechte / Ja, wir wollen" mit 6'000 Lesben und Schwulen in der Altstadt und auf dem Bundesplatz Bern, um der parlamentarischen Initiative von Nationalrat Jean-Michel Gros (FDP, GE) zum Durchbruch zu verhelfen

27. September: Auftrag des Nationalrates an seine Rechtskommission zur Ausarbeitung eines Partnerschaftsgesetzes

13. November: HuK-Schweiz löst sich auf, HuK Zürich bleibt bis 2004

ab 2000

21. Jahrhundert

2000

ANDERSHEIM Die neue schwul-lesbische Wohnform vorwiegend für Ältere (bis 2003, dann Arbeitsgruppe GAY&GREY der HAZ)

GLL Gay and Lesbian Love, Gleichgeschlechtliche Liebe Leben, das andere Schulprojekt. Team für Lektionen über Homosexualität an Schulen. Eine Arbeitsgruppe von Pink Cross

4. März: SP: Gründung der FACHKOMMISSION LESBEN UND SCHWULE IN DER SP SCHWEIZ

Pink Cross wird als einzige Organisation weltweit damit betreut, HILFE FÜR HOMOSEXUELLE NAZI-OPFER aus dem Internationalen Hilfs-Fonds für Nazi-Opfer (INPF) an Überlebende zu überweisen: 21'000 US$ (2002 folgt eine zweite Tranche)

EGMA, European Gay Manager Association, Internationale Dachorganisation von europäischen Vereinen schwuler Führungskräfte wird gegründet durch NETWORK (CH), den Völklinger Kreis (D) und L'Autre Cercle (F), eigentliche Aktivierung erfolgt aber erst 2004

Erste schwullesbische FERNSEH-ZEITSCHRIFT GayTV, 14täglich (GayRadio startet 2003)

Erster WARMER MAI Zürich, das lesbisch-schwule Kulturprogramm

1. bis 4. Juni: EUROGAMES 2000 in Zürich

2. Mai bis 25. Juni: Ausstellung "DER KREIS: Mitglieder, Künstler, Autoren" im Schweizerischen Landesmuseum Zürich

Drittes PINK APPLE Filmfestival Frauenfeld kommt zusätzlich erstmals nach Zürich im Rahmen des Warmen Mai

24. Juni: CSD in Zürich, Motto: "Lesbisch - schwul - bi- national: Gleiche Rechte - wir bleiben dran!"

8. Juli: LESBIAN & GAY PRIDE, Bern, Motto: "Liebe grenzenlos - amour sans frontières"

PLATTFORM RELIGION, eine Arbeitsgruppe von Pink Cross

6. September: VEREIN "WARMER MAI", Zürich

18. Oktober: Verein RESPECT - DER LESBISCH-SCHWULE FONDS, Fonds Respect genannt, ein gemeinsames Werk von PINK CROSS und LOS

25. Oktober: Die neue Justizministerin Ruth Metzler-Arnold (CVP, AI) verkündet den GRUNDSATZENTSCHEID DES BUNDESRATS, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften rechtlich anerkannt und staatlich abgesichert werden sollen und dass der Bundesrat selber ein Gesetz ausarbeiten werde

4. November: NETWORK SYMPOSIUM über die Regelung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften in Europa mit Teilnehmern aus allen grossen Parteien der Schweiz und Referenten nebst der Schweiz aus fünf weiteren Staaten Europas und der EU, Hotel Marriott, Zürich

2001

21. Januar: NA UND? LesBisSchwule Gruppe Uri mit Zeitschrift Information (Redaktion: Schriftsteller Emil Stadler), Gründer Alex Inderkum (19) wird 2002 Vize Mr. Gay der Schweiz

15. Februar: PACS GENEVOIS, erstes Gesetz zur Registrierung gleichgeschlechtlicher Paare in einem Kanton der Schweiz (allerdings ohne Gleichberechtigung mit der Ehe)

8. Mai: Die ERSTEN GLEICHGESCHLECHTLICHEN PAARE im Kanton Genf und damit in der Schweiz lassen sich offiziell registrieren (pacser): Yves de Matteis mit Patrick Berguer und Nina Filozici mit Florence Coupiac

YOUNG LesBiSchwul ZUG

WYBER NET, gay business women, ein Netzwerk für lesbische Geschäftsfrauen

PINK MOLECULES Schwullesbische Angestelltenvereinigung der chemischen- und pharmazeutischen Industrie Basel

PINK CITY Die schwul-lesbischen Angestellten der Zürcher Stadtverwaltung

WOLFE N'WILDE Schwulen- und Lesbenclub der Angestellten der Swiss Re, Zürich

PINK CEVI Der CVJM für Homo- und Bisexuelle

Zweiter WARMER MAI in Zürich

Viertes PINK APPLE Filmfestival in Frauenfeld und Zürich

Verein BSM Bisexuelle und Schwule Männer, Basel

23. Juni: CSD in Zürich mit Motto "Work together - Diskriminierung am Arbeitsplatz" Rede auf dem Helvetiaplatz von Bundespräsident Moritz Leuenberger

7./8. Juli: LESBIAN & GAY PRIDE, Sion: Grossaufmarsch gegen Diskriminierung von konservativ katholischer Seite inkl. Bischof von Sion

8. September: Erster Tag der Begegnungen schwul-lesbischer Gruppen. Wanderung im Tösstal und Führung durch das Haus und Museum von Paul Burkhard in Zell

"QUEER" IM JOB - Lesben und Schwule in der Arbeitswelt, erste Broschüre zur Situation am Arbeitsplatz, herausgegeben von der Fachgruppe Arbeitswelt der schweizerischen Lesben- und Schwulenorganisationen

14. November: Bundesrätin Ruth Metzler stellt den VORENTWURF für ein Bundesgesetz über die gleichgeschlechtliche Partnerschaft vor

DER ROSAROTE ADRIAN Erste Berner Auszeichnung für schwule/lesbische Menschen und Treffpunkte (geht an Queersicht Filmtage)

2002

21. Januar Der Zürcher Kantonsrat verabschiedet ein fortschrittliches kantonales Partnerschaftsgesetz. Dagegen ergreift die EDU das Referendum

Verein der schwul-lesbischen Organisationen "JA ZUM PARTNERSCHAFTSGESETZ im Kanton Zürich" (bis 2004)

Zweite Tranche HILFE FÜR HOMOSEXUELLE NAZI-OPFER, die der Internationale Fonds an Pink Cross zur Verteilung überweist: 14'000 US$ (erste Tranche im Jahr 2000)

HAGR Homosexuelle Arbeitsgruppen Graubünden zur Koordination der verschiedenen lesbischen und schwulen Gruppierungen des Kantons: COD Graubünden, Rosa Telefon (gegr. 1997), aids-hilfe Graubünden, Capricorn (gegr. 1994)

LAGO lesbian and gay organisation, Université de Fribourg

MYTHENGAY homosexuelle Gruppe Schwyz

Mai: BISEXUELLE MÄNNER, eine Gesprächsgruppe der HAZ

Dritter WARMER MAI in Zürich

Fünftes PINK APPLE Filmfestival in Frauenfeld und Zürich

29. Juni: CSD in Zürich mit Motto "We are family" Rede auf dem Helvetiaplatz von Stadtpräsident Elmar Ledergerber

13. Juli: LESBIAN & GAY PRIDE, Neuchâtel, Expo 02 (Schweizerische Landesausstellung)

Erstes PINK PANORAMA Filmfestival, Luzern (jährlich bis heute)

BOTSCHAFT DES BUNDESRATES zum neuen "Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare" nach zwei Runden der Vernehmlassungen

Zehntes GAY FILM RAPPERSWIL JONA

FREELIFE Wil (SG), Gay- und Lesbenorganisation für Toleranz gegenüber Homosexuellen in der Ostschweiz

8. September: Zweiter Tag der Begegnungen und erster schwul-lesbischer STERNMARSCH zum geografischen Mittelpunkt des Kantons Zürich, eine Demonstration zur Abstimmung vom 22. September. Als zweiter Tag der Begegnungen organisiert von der HAZ

22. September: ABSTIMMUNG im Kanton Zürich. Gesetz über gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Partnerschaften wird mit 62,7% angenommen. Damit ist der Kanton Zürich weltweit der erste Staat, der ein solches Gesetz per Volksabstimmung realisiert

10. Oktober: Vernissage von "UNVERSCHÄMT - LESBEN UND SCHWULE GESTERN UND HEUTE" Ausstellung zur Geschichte der Homosexuellen in der Schweiz, Stadthaus Zürich vom 11. Oktober 2002 (COD) bis 18. Januar 2003

RAINBOWLINE ROMANDIE Beratungstelefon für Lesben, Schwule und gemischte Gruppen

COLLEGATI, Collettivo Lesbico Gay Ticino

DIAGONAL Nationale Dachorganisation , Zusammenschluss les-bi-schwuler Jugendgruppen mit Onlineberatung für Jugendliche, gegründet durch die Jugendgruppen: Spot25 (ZH), Rose (BL), ComingInn (BE) und Whynot (LU)

29. November: Der Bundesrat stellt den DEFINITIVEN GESETZESVORSCHLAG für das PARTNERSCHAFTSGESETZ zuhanden des Parlaments vor

Dezember: PRIDE@UBS, informal network of gay, lesbian or bisexual UBS employees in Switzerland

Dezember: 0 Nummer von GAY.CH, Themenzeitschrift zu Lifestyle, Family, Party&Chill, People, erscheint ab 2003 vier Mal jährlich, ab 2005 sechs Mal

2003

9. Januar Der europäische Menschenrechtsgerichtshof qualifiziert Diskriminierung von Homo- und Bisexuellen als ebenso schwerwiegend wie jene auf Grund von Rasse, Herkunft, Hautfarbe oder Geschlecht

10. Januar Eröffnung der Wanderausstellung "derBUS" in Dagmersellen (LU). Einblick ins Leben von Lesben und Schwulen heute soll während einigen Jahren an vorwiegend ländliche Bevölkerung in der ganzen Schweiz vermittelt werden. Finissage am 18. Mai 2008 in Zürich, nach über fünfjähriger Tournee durch 15 Kantone. Co-Präsidium: Brigitte Röösli und Lars Baumgartner

Januar: Schwulenberatung der HAZ mit neuen Beratern: Beratung für schwule & bisexuelle Männer

3. März RADIGAL Für die Interessen von Lesben und Schwulen in der FDP (Freisinnige Partei der Schweiz)

29. März Pink Cross Mitgliederversammlung in Bern: 10 Jahre Pink Cross

TÖDIGAY Glarus, eine Gruppe von Homosexuellen des ganzen Kantons

CAMÉLÉON Winterthur, Jugendgruppe

21. Mai Kt. ZH: Binationale Paare können sich auch registrieren lassen, wenn der Aufenthalt des ausländischen Partners noch nicht geklärt ist

Vierter WARMER MAI in Zürich

Sechstes PINK APPLE Filmfestival in Frauenfeld und Zürich

Mai/Juni: Das SchwuLesbische Chorspektakel in Zürich im Volkshaus und in der Tonhalle

28. Juni: CSD in Zürich mit Motto "landauf - stadtab"

1. Juli: Das neue kantonal zürcherische Gesetz für gleichgeschlechtliche Partnerschaften tritt in Kraft. Registrierung des ersten Paares (Röbi Rapp und Ernst Ostertag) im Stadthaus Zürich im Beisein des Stadtpräsidenten. Grosse Medienpräsenz

5. Juli: LESBIAN & GAY PRIDE, Delémont

QUERBEET schwul-lesbisch-bi-transgender Gärtner und Gärtnerinnen, gehört zur Fachgruppe Arbeitswelt

Aargauer BERATUNGSTEAM

19. Juli Erster CSD 3Land in Basel (Regio Basilensis)

1. September ARBEITSGRUPPE SCHULE der HAZ mit den Untergruppen "gay teachers lesBischwule LehrerInnen im Kt. ZH", "Bildungspolitik" und "GLL Zürich Schulbesuchgruppe" (ähnlich zur 2000 gegr. GLL von Pink Cross)

4. September VoGay und Lilith reichen eine Petition mit 3000 Unterschriften in Lausanne ein: Forderung eines kantonalen Partnerschaftsgesetzes

4. September: EU-PARLAMENT beschliesst gleiche Rechte für gleichgeschlechtliche Paare und verurteilt den Vatikan für seine Einmischung in dieser Sache

UPDATE, das Magazin und Sprachrohr der LesBiSchwulen Konferenz der Zentralschweiz (gegr. 1998) erscheint erstmals und soll fünf Mal pro Jahr herauskommen

13. September Tag der Begegnungen schwullesbischer Gruppen. Wanderung (mit Führung) auf dem Jakob Stutz Wanderweg von Pfäffikon (ZH) nach Wila im Tösstal

2. Oktober: NATIONALER VEREIN JA ZUR PARTNERSCHAFT gegründet von Pink Cross, NETWORK, LOS und FELS, Volksabstimmung am 5. Juni 2005, Auflösung des Vereins am 15. September 2006

11. Oktober COD und ERSTE OFFIZIELLE KIRCHLICHE TRAUUNG/SEGNUNGSFEIER eines gleichgeschlechtlichen Paares in einer Kirche der evang. ref. Landeskirche (Predigerkirche Zürich) NACH DER ZIVILEN REGISTIERUNG: Das Frauenpaar Eva Kaderli und Sara Folloni

VERWEIGERUNG einer solchen Feier durch die evang. ref. Kirchenpflege Winterthur-Seen für das zweite offiziell registrierte Paar im Kt. ZH: Martin Nitecki und Beat Fehlmann

ANNERSOBERWALLIS Gruppe für Schwule und Lesben im Oberwallis, Brig

Die Wanderausstellung "derBUS" muss in Brig verlängert werden: Grosserfolg

9. November: GAYRADIO startet 14-täglich zwei Stunden, Leitung Andreas Blum, Bern

26. November: "QUEER" IM JOB - Lesben und Schwule in der Arbeitswelt, herausgegeben von der Fachgruppe Arbeitswelt der schweizerischen Lesben- und Schwulenorganisationen, Vernissage und Präsentation der wesentlich erweiterten zweiten Auflage mit Podiumsgespräch im Ringier Pressehaus, Zürich

29. Nov. Erstes Koordinationstreffen aller Gruppierungen "Jugend und Schule"

2./3. Dezember: Das BUNDESGESETZ ZUR EINGETRAGENEN PARTNERSCHAFT GLEICHGESCHLECHTLICHER PAARE wird im Nationalrat diskutiert und mit 118 zu 50 Stimmen angenommen

Jahresende: Auflösung der schwulen Jugendgruppe ROSE, Basel. Neustart Februar 2004 als "grenzenlos"

2004

DER ROSAROTE ADRIAN, Zweite Berner Auszeichnung für schwule/lesbische Menschen, Paare und Treffpunkte

Januar: Lesbenberatung (gegr. 1993) beginnt neu im Centro der HAZ

Februar: Neue VERFASSUNG im KANTON FREIBURG mit Artikel über gleichgeschlechtliche Partnerschaft abgeschlossen und in der Volksabstimmung vom 16. Mai mit 44'864 gegen 32'446 Stimmen angenommen. Die neue Verfassung tritt am 1.1. 2005 in Kraft und löst jene von 1857 ab. Übergangsfrist zu gesetzlichen Anpassungen sind 5 Jahre, also bis Ende 2010

Februar: HAZ veröffentlicht neu statt dem bisherigen SCHWALL die erweiterte Zürcher gayAgenda in Zusammenarbeit mit der HAB (erscheint 10 Mal jährlich als Info)

Februar: Schwul-lesbisch-bisexuelle Jugendgruppe GRENZENLOS, Bern (bis Juni 2005)

29. Februar: HuK ZÜRICH löst sich auf. Es bleiben nur noch die HuK Basel und die HuK Bern bestehen

OPFERHILFEGESETZ gilt auch für Partner gleichgeschlechtlicher Paare, Entscheid des Berner Obergerichts

WILSCH, Winterthurer Lesben und Schwule entsteht aus dem bisherigen WISCH im Clubraum Derwisch und Derwisch wird zu BADGASSE8 (am selben Ort)

27. März Pink Cross Mitgliederversammlung in Lugano. Erstmals seit der Gründung weigert sich die Behörde einer Gaststadt (Bürgermeister oder Präsident), Pink Cross offiziell zu begrüssen

1. April: SPOT25 wird zur Arbeitsgruppe der HAZ und offiziellen Jugendgruppe für Lesben und Schwule, die spot news erscheinen zum letzten Mal mit der Januar/Februar Nummer 2004

SÄNTIS-GAYS, neuer Name für den Bärenclub St.Gallen / Ostschweiz

CYCLOGAY.CH Schwullesbische Radsportgruppe Zürich

Kanton Basel Stadt: neues PENSIONSKASSEN-GESETZ mit darin verankerten gleichgeschlechtlichen Partnerschaften

17. April: In Sitten/Sion (VS) wird der Regionalverein Romandie für die Partnerschaftskampagne gegründet, die Association romande OUI AU PARTENARIAT ENRÉGISTRÉ. Darin gemeinsam vertreten sind die Organisationen: Alpagai (VS), Dialogai (GE), Juragai (JU), Homologay (NE), LAGO, Lestime, Lilith, Sarigai (FR), 360°(GE) und VoGay (VD)

20. April bis 30. Mai UNVERSCHÄMT UNTERWEGS, die Ausstellung vom Winter 2002/2003 in Zürich wird in Basel und auf die Basler Geschichte ausgerichtet mit grossem Begleitprogramm abgehalten: Pink Flamingo

3. Mai: EXPECT, St. Gallen-Stadt, Jugendgruppe für Homo- und Bisexuelle bis 26 Jahre gegründet

Zweiter QUEER KINOK, Filme in St.Gallen (erster 1999)

Fünfter WARMER MAI lesbischwuler Kulturmonat in Zürich

Siebtes PINK APPLE Filmfestival in Zürich und Frauenfeld

GAY FILM RAPPERSWIL JONA entsteht aus Klick (gegr. 1993)

LA BOUSSOLE, groupe romand de sensibilisation à l'orientation sexuelle et ses multiples identités, associé à Pink Cross et LOS

16. Mai LesBiSchwul in der Schule, Podiumsdiskussion im Provitreff Zürich mit u.a. Regine Aeppli, Bildungsdirektorin Kt. ZH, Organisation: Arbeitsgruppe Schule der HAZ

25. Mai DIVERSITY KONFERENZ "Vielfalt produktiv nutzen - Diversity-Management und sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz" in Basel, Organisation Rolf Stürm, mit einem öffentlichen Podium am Abend, moderiert von Patrick Rohr

1. Juni: AKUT: magazin erscheint als Nachfolgezeitschrift von Ak (seit 1985)., bis Sommer 2008

3. Juni: Der STÄNDERAT verabschiedet das neue Gesetz zur Eingetragenen Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare mit 25 zu 0 Stimmen bei 4 Enthaltungen

GAY FRICKTAL, homosexuelle Frauen und Männer aus dem Fricktal (AG), Baselbiet und angrenzenden Regionen

5. Juni: CSD in Zürich mit Motto: "Rights Now! - Lesben & Schwule weltweit"

10. Juni: Der NATIONALRAT bereinigt das Partnerschaftsgesetz

12. Juni: Der erste offen schwule Mann wird zum Präsidenten einer Kantonalpartei gewählt: Martin Naef, SP Zürich

18. Juni: Schlussabstimmung zum BUNDESGESETZ FÜR DIE EINGETRAGENE PARTNERSCHAFT GLEICHGESCHLECHTLICHER PAARE im Nationalrat mit 112 zu 51 Stimmen bei 16 Enthaltungen, im Ständerat mit 33 zu 5 Stimmen bei 4 Enthaltungen

1. Juli: Das Partnerschaftsgesetz des KANTONS NEUCHÂTEL tritt in Kraft. Es bringt registrierten gleichgeschlechtlichen wie gemischten Paaren die weitgehende Gleichstellung zur Ehe

GRENZENLOS - DIE PROSEXUELLE JUGENDGRUPPE, BASEL will mit diesem neuen Namen zukunftweisend für Menschen offen sein, die ihre Identität nicht mehr über die sexuelle Ausrichtung definieren

5. bis 10. Juli: PRIDE ROMANDE (LESBIAN & GAY PRIDE), Genève mit mehrtägigem Programm und grossem Umzug am 10. Juli

23. bis 26. August: XII. Rapperswiler Schwule Filmtage und zugleich die letzten, gegr. 1992

LE JOURNAL DE VOGAY, Lausanne

25./26. September: "30 Jahre LesBiSchwul", JUBILÄUMSTAGUNG AUF BOLDERN muss wegen mangelnder Beteiligung abgesagt werden. Damit wird diese Tagungstradition definitiv aufgegeben und beendet

Septembre 04 / janvier 05: ETRE GAI ENSEMBLE, programme des ateliers, groupes de parole, talk shows & autres activités interactives, un projet santé gaie de DIALOGAI Genéve

7. Oktober: Das REFERENDUM gegen das Partnerschaftsgesetz durch EVP, EDU, SD und Teile der SVP ist zustande gekommen, annähernd 67'000 Unterschriften werden in Bern übergeben

16. Oktober in Berlin: EGMA (gegr. 2000) nimmt PrIMO Network Italiano in den Verband auf und will 2005 weitere nationale Vereine schwuler Führungskräfte und auch entsprechende Vereine von Frauen aufnehmen. EGMA will allgemein aktiver werden und gesamteuropäisch vernetzen und nennt sich neu "European Gay and Lesbian Managers Association"

16. Oktober: Erste Wahl einer MISS GAY; zusammen mit der Wahl des MISTER GAY ein Grossanlass im Zürcher Kongresshaus; beide wollen sich im Kampf um das eidgenössische Partnerschaftsgesetz engagieren

23. Oktober: GROSSDEMO ZUM PARTNERSCHAFTSGESETZ IN BERN, offizielle Eröffnung des schweizweiten Abstimmungskampfes unter dem Motto "Achtung, Fertig, Partnerschaft" mit ca 5'000 Menschen auf dem Bundesplatz

PENSIONSKASSE der Stadt Bern wird nach Beschluss des Stadtberner Parlaments (54 gegen 16 Stimmen) ab 2006 die Gleichstellung von homosexuellen Paaren einführen

27. bis 31. Oktober: 26. Jahreskonferenz der ILGA in Budapest

11. bis 14. November: QUERSICHT FILM FESTIVAL in Bern, Motto "Das Ende der Zweierkiste?", mit 3000 Besuchern in 5 Kinos sehr erfolgreich

2005

24. März: QUEER OFFICERS SWITZERLAND, Vereinigung homosexueller Offiziere der Schweizer Armee

16. April: EGMA, European Gay Manager Association in Wien: Treffen von Network (CH), Völklinger Kreis (D), Wirtschaftsweiber (D), L'Autre Cercle (F) und PrIMO (I) mit AGPro (A). Gründung von EGMA als eingetragener Verein mit Sitz in Köln, dessen Mitglieder Verbände schwuler und lesbischer Führungskräfte sind

21. März, Bern, Medienkonferenz des Vereins Partnerschaftsgesetz-Ja zur Eröffnung der Kampagne

23. April: Grossanlass in Willisau (LU) und Luzern (Hotel Schweizerhof) zur offiziellen Eröffnung der Abstimmungskampagne auf dem Land und in der Stadt. Eröffnungsansprache von Philippe Trinchan, Co-Präsident des Vereins Partnerschaftsgesetz-Ja, Hauptredner Ständerat Rolf Schweiger ZG (FDP), kurze Ansprachen der Alt-Bundesrätinnen Ruth Metzler (CVP) und Ruth Dreifuss (SP) sowie von Parteipräsident SP, Hans-Jürg Fehr, und Nationalrätin Cécile Bühlmann (GP), Luzern

2. PINK FLAMINGO lesbischwules Festival in Basel

Sechster WARMER MAI, Kulturmonat in Zürich

Achtes PINK APPLE Filmfestival in Zürich und Frauenfeld

4. Juni: CSD in Zürich mit Motto zur Abstimmung: "Go for YES!". Hauptredner: Doris Leuthard, Präsidentin der CVP Schweiz (später Bundesrätin), Markus Notter (SP), Regierungsrat Kt. ZH und Lilian Schaufelberger, Präsidentin von Radigal (FDP) und Co-Präsidentin des nationalen Vereins Ja zum Partnerschaftsgesetz

5. Juni: NATIONALE ABSTIMMUNG über das "Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare": mit 58% stimmt das Volk zu, bei einer Stimmbeteiligung von 55,7%. Im Kt. ZH steigt der Zuwachs an Ja-Stimmen von 62,7% (2002) auf 64,4%

18. Juni: Gesamtschweizerische LESBIAN & GAY PRIDE, Luzern unter dem Motto "Sowieso". 20'000 Besucher, die den Abstimmungssieg feiern, begrüsst durch den Stadtpräsidenten

CHECKPOINT Genève, eröffnet als erstes Schwules Gesundheitszentrum der Schweiz nach Checkpoint Amsterdam 2002

23. Juni: ST.GALLEN, Gründung der fünften Sektion von Network: Ostschweiz und Liechtenstein

30. Juli bis 7. August: European LBGT youth exchange in Schaan-Vaduz, Davos und Zürich, Motto "To break taboos"

HALLOWELT!, Verein für coming out und Aufklärung an den Kantonsschulen Baden, Aarau (AG) und Olten (SO), gegründet von den Kantonsschülern Ivo Colombo (Aarau) und Ruben Ott (Baden)

30. September bis 30. Oktober: Ausstellung "UNVERSCHÄMT UNTERWEGS" in BERN, modifiziert und auf die Berner Geschichte ausgerichtet, mit grossem Begleitprogramm

4. November: HAPPY GAYS, Neuchâtel, les-bi-schwule Jugendgruppe für Austausch, Beratung, Unterstützung, mit Zulassung Älterer als "plus"-Mitglieder

10. bis 13. November: QUEERSICHT, schwul-lesbisches Filmfestival in Bern, Motto: "Im Osten nichts Neues"

28. November: Erstmals wird ein offen schwul lebender Mann zum PRÄSIDENTEN DES NATIONALRATS für 2006 gewählt: CLAUDE JANIAK (SP, BL) mit 154 von 166 Stimmen (2 Nein und 10 Enthaltungen). Ein Glanzresultat nach nur sechs Jahren im Nationalrat. Claude Janiak (geb. 1948), schweizerisch-polnischer Doppelbürger, lebt mit seinem Partner Saverio Verrascina zusammen

2006

Ab Januar: Gruppe Spätzünder der HAZ nennt sich neu GAY: MY WAY und versteht sich damit auch als Ort der Hilfe für Leute im Coming out

30. Januar: HOMOLOGAY Neuchâtel löst sich auf

11. Februar: IMBARCO IMMEDIATO, gruppo ticinesi, Tessiner Gruppe für Begegnung und Auseinandersetzung

27. März bis 3. April: ILGA-Monde-Conférence à Genève (ILGA-WELTKONFERENZ IN GENF) mit Grussbotschaft des Dalai Lama: weltweit erste Botschaft eines hochrangigen Religionsführers an eine Konferenz von Lesben und Schwulen. Zeitgleich findet das Treffen der UNO Menschenrechtskommission in Genf statt: Schaffung des UNO Menschenrechtsrats; unsere Rechte werden hier noch immer und noch weiter nicht anerkannt

9. April: ERSTER SCHWULER REGIERUNGSRAT DER SCHWEIZ: Bernhard Pulver (Grüne Freie Liste) wird im Kanton Bern gewählt

27. April: Jahresversammlung der HAZ wählt mit Theres Bachofen die erste Frau zur Präsidentin

29. April bis 4. Juni: 3. PINK FLAMINGO lesbischwules Festival in Basel

Siebter WARMER MAI, Kulturmonat in Zürich

Neuntes PINK APPLE Filmfestival in Zürich und Frauenfeld

9. bis 11. Juni: CSD Zürich, Motto: "Akzeptanz macht Schule!" (Aufklärung an Schulen) Gastredner sind Fritz Lehre (Präsident fels), Chantal Galladé (SP Nationalrätin und Bildungspolitikerin, Patrick Frey (Komiker, Kommentator in Victors Spätprogramm von SF DRS)

5. Juli: FACHGRUPPE BILDUNG, gemeinsame nationale Arbeitsgruppe der bisherigen Schulprojekt-Gruppen mit Vertretern und Vertreterinnen aus Pink Cross, LOS, fels und HAZ

12. Juni: CHECKPOINT Zürich, zweites Schwules Gesundheitszentrum der Schweiz eröffnet (in Zusammenarbeit mit Zürcher Aids-Hilfe)

6. bis 9. Juli: Gesamtschweizerische LESBIAN & GAY PRIDE, Lausanne mit dem Thema "Tout près de chez vous / Ganz in eurer Nähe" und der Türkei als Gastland. Grosses Defizit, darum 2007 keine Pride.

FACHGRUPPE BILDUNG von PINK CROSS, LOS und fels

15. September: Auflösung des NATIONALEN VEREINS JA ZUR PARTNERSCHAFT, es wurden über eine Million Franken fast gänzlich durch Spenden innerhalb der Community gesammelt und im Abstimmungskampf eingesetzt, Schlussrechnung ausgeglichen

9. bis 12. November: Zehn Jahre Queersicht, Lesbisch-schwules Filmfestival Bern

11. Dezember: BEOBACHTERSTUS bei der UNO (ECOSOC, Rat für Wirtschaft und Soziales) für lesbischwule Organisationen: ILGA Europa, LSVD (Lesben und Schwulen Verband Deutschland), LBL Dänemark

2007

1. Januar: Das EIDGENÖSSISCHE PARTNERSCHAFTSGESETZ tritt in Kraft

3. Januar: Franz Freuler und Jürg Zaugg heiraten ("Eingetragene Partnerschaft") in Dübendorf (ZH) als erstes Paar, das damit auch in die Öffentlichkeit und vor die Medien geht (im Stillen haben das andere Paare schon am 2. Januar getan)

Februar: WANKDORF JUNXX, Bern, der erste schwullesbische Fussball-Fanclub der Schweiz, Fans der Berner Young Boys

24. Februar: HAPPY GAYS, Neuchâtel (gegr. Nov. 2005) übernimmt das Erbe von HOMOLOGAY (aufgelöst Januar 2006)

24. März: Der Verein Network (schwule Führungskräfte Schweiz) wird während seiner Generalversammlung in St.Gallen von Bischof Markus Büchel in der Kathedrale empfangen; es handelt sich um das erste Treffen eines katholischen Bischofs mit einer Schwulenorganisation in der Schweiz

23. April: VEREIN EUROPRIDE 09 zur Vorbereitung und Durchführung der Europride vom Mai/Juni 2009 in Zürich

Achter WARMER MAI, Kulturmonat in Zürich

Zehntes PINK APPLE Filmfestival in Zürich und Frauenfeld

5. Mai: LHIVE, nationale Vereinigung für Menschen mit HIV und Aids

1. bis 3. Juni: CSD in Zürich, Motto: "Bekenne dich!" Redner: Christoph Hug, Präsident des Gemeinderats (Parlament) der Stadt Zürich für 2007, Heidi Zingg Knöpfli, Co-Präsidentin der Evangelischen Frauen der Schweiz und Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin; Demo gegen Polizeirepression in Zürich. Der Stonewall-Award geht diesmal an die Wankdorf Junxx

26. Juni: HUGUES CUÉNOD, Genève, der wohl älteste offen lebende Schwule der Welt feiert seinen 105. Geburtstag. Im Januar war er zudem der älteste Hochzeiter der Welt, der gleichgeschlechtlich heiratete (eidgenössisch eingetragen): seinen langjährigen Freund. Cuénod war Tenor und sang in Konzertsälen wie auf Opernbühnen Europas und Nordamerikas. Er war auch Abonnent des KREIS und wirkte dort an Weihnachtsfeiern mit. Der ursprüngliche Waadtländer Hugues Cuénod ist am 3. Dezember 2010 gestorben.

6. bis 8. Juli: Züri-Fest. Erstmals ist an einem solchen Grossanlass ein GAY-VILLAGE Teil der offiziellen Veranstaltungen und im Festprogramm mit seinem Standort (Hafen Enge) verzeichnet

14. Juli: Erstes Schweizer OPEN-AIR-FESTIVAL für Lesben und Schwule in Meilen (ZH)

8. September: NETWORK-SYMPOSIUM in der ETH Zürich: "Immigrantenkultur versus Menschenrechte - Homosexuelle im Kulturkampf?", unterstützt von Pink Cross und egma

HOMOSEXUALITÄT UND RELIGION, Plattform von Pink Cross im Internet unter www.bekenne-dich.ch

8. bis 14. November: QUEERSICHT, Schwul-lesbisches Filmfestival in Bern

2008

April bis 7. Mai: 11. PINK APPLE Schwullesbisches Filmfestival in Zürich und vom 8. bis 12. Mai in Frauenfeld. 90 Filme aus 25 Ländern

1. bis 30. Mai: Neunter WARMER MAI, Das lesbisch-schwule Kulturfestival in Zürich

30. Mai bis 1. Juni: CSD Zürich mit Motto in Anspielung auf die Fussball EM (CH und A), die eine Woche nach dem CSD angepfiffen wurde: "offside & mittendrin"

RainbowLine wird zusätzlich zur MELDESTELLE BEI HOMOPHOBER GEWALT

21./22. Juni: LESBIAN & GAY PRIDE in Bienne/Biel, Motto: "ensemble - miteinander"

Sommer: akut: magazin stellt das Erscheinen nach 25 Ausgaben ein, das Nachfolge-Magazin nennt sich display

11. bis 14. September: erstes schwules Filmfest in Basel: LUSTSTREIFEN

4. November: Auf Druck der habs (früher HABS, Homosexuelle Arbeitsgruppen Basel) und von Stop Murder Music Bern wird erstmals in der Schweiz das Konzert eines heterosexistischen Musikers wegen Homo-Hass-Texten durch die Veranstalterin abgesagt (beim Musiker handelt es sich um den Reggae-Star Capleton)

6. bis 12. November: QUEERSICHT, Schwul-lesbisches Filmfestival in Bern

2009

10. Februar: Die letzte der HuK-Regionalgruppen, die Gruppe Bern, löst sich auf.

29. April bis 6. Mai: 12. PINK APPLE Schwullesbisches Filmfestival in Zürich und Frauenfeld

1. bis 30. Mai: Zehnter WARMER MAI, das lesbisch-schwule Kulturfestival in Zürich

2. Mai: Eröffnung der EUROPRIDE 09 Zürich in der Sihlcity

Anfang Mai: 12. PINK APPLE Schwullesbisches Filmfestival in Zürich und Frauenfeld

3. Juni: Vernissage der Website SCHWULENGESCHICHTE.CH, Es geht um Liebe - Schwule in der Schweiz und ihre Geschichte,im Vortragssaal des Zürcher Kunsthauses

4. bis 7. Juni Haupttage der EUROPRIDE 09 Zürich mit Demo-Umzug durch die Innenstadt und Festplatz Münsterhof, um die 100'000 Besucher

6./7. Juni CSD und EuroPride 09 Demo-Umzug durch die City und Festplatz auf dem Münsterhof und Stadthausanlage

QUEERDOM, eine neue Gruppierung in Schaffhausen

10-13. September: 2. Schwullesbisches Filmfestival LUSTSTREIFEN, Basel

2010

24. April: ERSTE Schweizer LGBT-JUGENDKONFERENZ in Bern

28. April bis 9. Mai: 13. PINK APPLE schwullesbisches Filmfestival in Zürich und Frauenfeld

17. Mai: Neue GEMEINSAME ADRESSE von Pink Cross und LOS: Monbijoustr. 73, Bern

3. bis 6. Juni: ZURICH PRIDE FESTIVAL (bisher CSD) mit dem Motto "Do ask - Do tell" und Diskussionsforen am 4. Juni zu den Themen Diversity im Arbeitsbereich und Partnerschaftsgesetz nach drei Jahren. Unterschriftensammlung zur Petition "Gleiche Chancen für alle Familien" (Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare)

15. Juni: Übergabe der PETITION FAMILIENCHANCEN in Bern mit fast 29'337 Unterschriften. Die Petition fordert: Eingetragene Paare und ihre Kinder sollen die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben wie Ehepaare und deren Kinder

2011

4. bis 15. Mai: 14. PINK APPLE schwullesbisches Filmfestival in Zürich und Frauenfeld

17. bis 19. Juni ZURICH PRIDE FESTIVAL mit Motto "Live with the difference - vivre avec la différence" und Ansprachen von Corine Mauch, Stadtpräsidentin, Daniel Leupi, Stadtrat (Polizeidepartement), Thomas Heiniger, Regierungsrat ZH (Gesundheitsdepartement), Felix Gutzwiller, Ständerat ZH

19. Juni: In LIECHTENSTEIN wird ein PARTNERSCHAFTSGESETZ wie in der Schweiz mit 68,8% angenommen (10% mehr als in der Schweiz 2005). Damit ist Liechtenstein der zweite Staat weltweit, der ein solches Gesetz per Volksabstimmung einführt

2012

5. Mai: Neugründung einer Jugendgruppe der HAZ unter dem Namen TANKSCHTELL, damit Jugendliche einen Ort haben, um unter sich aufzutanken

28. Juni: Die habs kann ein Gespräch mit dem katholischen Bischof von Basel, Felix Gmür, führen; ein erstmaliges Ereignis im Bistum Basel

2013

19. März: Die Jugendgruppe Tankschtell übernimmt den traditionellen Namen der früheren HAZ-Jugendgruppe und nennt sich neu SPOT25