2017

20 Jahre PinkRail

Vorerst können 2003 fünf Jahre Pink Rail gefeiert werden. Dies mit einer fulminanten Laudatio des obersten Chefs der SBB und mit einer Podiumsdiskussion, an der erstmals verantwortliche Leiter von Unternehmen und Gewerkschaften mit Lesben und Schwulen am selben Tisch sitzen und sich über Wege und Möglichkeiten aussprechen, um homosexuellen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Gleichstellung zu verschaffen.

2004 können erfreuliche Entwicklungen zu einem "Stand der Dinge"-Werbeaufruf genutzt werden und 2005 entsteht der neue Gesamtarbeitsvertrag der Lötschbergbahn (BLS), worin Gleichberechtigung und Diskriminierungsschutz so enthalten sind, wie PinkRail es vorgeschlagen hatte. Er tritt per 1. Januar 2006 in Kraft.

Die Feier 10 Jahre PinkRail bringt neben einer Fahrt von prominenten Gästen mit dem legendären Roten Pfeil der SBB (Baujahr 1939) auch die Diversity-Charta für die SBB. Sie soll Vorbild sein für andere Unternehmen des öffentlichen Verkehrs.

PinkRail feierte sein zwanzigjähriges Bestehen, einerseits mit einer Teilnahme (auch zusammen mit Queernet) am Sternmarsch anlässlich der Pride Ouest 2017 in Bern und andererseits auf einem Ausflug ins Val-de-Travèrs anfangs Oktober 2017. Dass es dabei in den Asphaltminen auch zu einer ungeplanten, sehr kurzen Begegnung mit Benedikt Weibel kam, dem ehemaligen Präsidenten der Generaldirektion der SBB, der 2004 bei uns im Verkehrshaus in Luzern gesprochen hatte, war ein purer, aber schöner Zufall.

Ernst Ostertag, Februar 2012 / Max Krieg, November 2017