ab 2000

And the winner is…

Pink Apple Festival Award 2015

Pink Apple Festival Award 2015 link7064

Andreas Bühlmann verleiht Lionel Baier den Pink Apple Festival Award 2015. am 3. Mai 2015. Quelle: Pink-Apple-Archiv.

Urheber
unbekannt
Herausgeber
Besitzer: Verein Pink Apple
Rechte
© Verein Pink Apple
Sammlungs Nr.
ID:
Andreas Bühlmann verleiht Lionel Baier den Pink Apple Festival Award 2015

Pink Apple hat früh begonnen, queeres Filmschaffen zu ehren und Preise zu vergeben. Einerseits konnte man damit Wertschätzung für die Arbeit von Filmemacher:innen ausdrücken und andererseits bedeutete eine Auszeichnung auch ein Feedback, entweder von einer Fachjury oder als Zeichen der Beliebtheit beim Publikum.

Bereits 2000 schuf Pink Apple den Publikumspreis für einen Langfilm. Anfänglich vergab man ihn jedes Jahr an einen Spiel- oder einen Dokumentarfilm. Seit 2008 wird er je in beiden Kategorien vergeben und heisst heute des Sponsors wegen ZKB Publikumspreis. Er ist für jede Kategorie mit CHF 1000 dotiert.

2001 kam der Pink Apple Award als Kurzfilmpreis dazu, der von einer Jury bestimmt wird. Die Preissumme beträgt CHF 2000.

Von einigen Regisseur:innen nahm Pink Apple über die Jahre hinweg mehrere Filme ins Programm. Das Publikum konnte so die Entwicklung ihres Schaffens mitverfolgen. Oft besuchten diese Regisseur:innen das Festival als Gäste.

Es entstand bald auch das Bedürfnis nach einer besonderen Würdigung für Personen, die nicht nur einen einzigen Film mit schwullesbischer Thematik geschaffen hatten, sondern kontinuierlich Geschichten mit queeren Realitäten auf die Leinwand brachten. So kam es zum Pink Apple Festival Award. Er wird seit 2015 im Filmpodium vergeben, wo jeweils eine Werkschau diese Filmschaffenden präsentiert.

Den Preis erhielten bis heute immer abwechselnd ein Mann und eine Frau. Die bisherigen Preisträger:innen sind: Lionel Baier (2015, Schweiz), Léa Pool (2016, Schweiz/Kanada), Rob Epstein & Jeffrey Friedman (2017, USA), Christine Vachon (2018), Rosa von Praunheim (2019, Deutschland), Ulrike Ottinger (2020, Deutschland) sowie Eytan Fox (2021, Israel) und Angelina Maccarone (2022, Deutschland).

Daniel Bruttin, April 2022