1984

HuK Basel

Die Gründung; Zeitschriften der HuK

Fast ein Jahr später meldete das Schildchrötli:1

"Am 6. Januar 1984 war es ganz offiziell so weit: Die HuK Regionalgruppe Basel konnte gegründet werden! Es war möglich, in der Basler Zeitung Inserate (beim Kirchenzettel) unterzubringen. Als Resultat meldeten sich genug Leute, um [...] die Arbeit aufnehmen zu können."

In Basel traf man sich vorerst monatlich zwei Mal.

Die HuK-Zeitschriften
Titelblatt Schildchrott, 4/1988

Titelblatt Schildchrott, 4/1988

Titelblatt der neu gestalteten Zeitschrift 'Schildchrott'. Quelle: sas, Zeitschrift der HuK, 4/1988.

Urheber
Urheber: HUK Schweiz
Herausgeber
Besitzer: Schwulenarchiv Schweiz, Zürich (sas)
Rechte
© sas
Sammlungs Nr.
ID: 0209
Titelblatt der neu gestalteten Zeitschrift 'Schildchrott'

Die Koordination der drei Regionalgruppen als HuK Schweiz besorgte Bern, wo auch das Schildchrötli bis 1987 seine Redaktion hatte. Ab 1988 nannte es sich Schildchrott und erschien im kleineren Format A5, dafür umfangreicher. Zur HuK-Mitgliedschaft gehörte automatisch das Abo der Zeitschrift, denn sie war das Bindeglied aller Mitglieder und Regionalgruppen. Bis zur Auflösung der HuK Schweiz im November 1999 erschien die Schildchrott jeden zweiten Monat, ab 1997 allerdings nur noch drei bis vier Mal jährlich.

Aus der Festschrift zum 20jährigen Bestehen der HuK Bern (2002):2

"Stefan Rychlik wurde 1985 wegen seines Coming-outs anlässlich einer Radiosendung aus seiner freikirchlich-evangelikalen Gemeinde ausgeschlossen. Von 1989 bis 1997 (war er) Koordinator, Layouter und Mitglied im Redaktionsteam der Schildchrott, deren ansprechende und professionelle Erscheinung über Jahre hinweg sein Verdienst war."

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Ernst Ostertag, Oktober 2007

Quellenverweise
1

Schildchrötli, März/April 1984, Seite 4

2

Festschrift Zwanzig Jahre Homosexuelle und Kirche Bern, Seite 4