1982

Gründung

'Dialogai'-Gründer

'Dialogai'-Gründer

Die drei Gründer von 'Dialogai'. v.l.n.r: Jean-Pierre Sigrist, André Lauper und Michael Häusermann.

Urheber
Urheber: unbekannt
Herausgeber
Besitzer: Sammlung J.-P. Sigrist, Grand-Lancy (GE)
Rechte
© André Lauper, Genf
Sammlungs Nr.
ID: 0163
Die drei Gründer von 'Dialogai'
Jean-Pierre Sigrist, dialogai

Jean-Pierre Sigrist, dialogai

Jean-Pierre Sigrist, Genf, Gründungsmitglied von dialogai. Foto veröffentlicht im Jubiläumskalender 2007, 25 Jahre Dialogai. Quelle: Monatsblatt Juli.

Urheber
Urheber: unbekannt
Herausgeber
Besitzer: Sammlung J.-P. Sigrist, Grand-Lancy (GE)
Rechte
© Jean-Pierre Sigrist, Grand-Lancy (GE)
Sammlungs Nr.
ID: 0213a
Jean-Pierre Sigrist, Genf, Gründungsmitglied von dialogai

Im November 1982 erfolgte die Gründung einer neuen Organisation: DIALOGAI. Ihr vorläufiges Hauptziel war, der homosexuellen Gemeinschaft der Region Genf ein Ort zu sein für Gespräche, für Fragen und Antworten, ein Ort, - eben - des Dialogs unter Gays (französisch gai).

Diesen Namen, Dialogai, erfand André Lauper beim Brainstorming anlässlich der entscheidenden Gründungssitzung am Küchentisch in der Wohnung von Michael Häusermann. Zu den Gründern gehörten neben Michael Häusermann (geb. 1955) und André Lauper (geb. 1945) auch Jean-Pierre Sigrist (geb. 1948), der mir vom Gründungstreffen berichtete. Leider erinnerte sich weder er noch die anderen an das genaue Datum und eine schriftliche Aufzeichnung scheint unauffindbar, wenn es überhaupt je eine gegeben hat.

Der Gymnasiallehrer Jean-Pierre Sigrist gründete im März 1983 auch die Vereinigung OSEEH, Organisation suisse des eneignants/tes et éducateurs/trices homosexuelles, deutsch VHELS.

Dialogai wuchs relativ rasch zur grössten und wichtigsten Organisation der Romandie, auch wenn sie heute bei weitem nicht die einzige ist. Doch anfänglich musste sie sich mühsam durchkämpfen, fast so, als hätte die GHOG mit ihren Aktionen nicht schon vieles an Terrain vorbereitet und geebnet. Das Pflaster blieb hart.

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Ernst Ostertag und Jean-Pierre Sigrist Mai 2008